Samstag, 24. Juni 2017

Sommer, Sonne, Durst - wie schafft man es viel zu trinken

Liebe Leserin,
diese Woche war es richtig Sommer! Einigen war es viel zu heiss. Doch wie geht man richtig mit der Sommerhitze um? Wie bleibt man auch an warmen leistungsfähig?

Ob am Schreibtisch, im Büro, in der Schule, im Haushalt oder beim Nachmittagsprogramm mit den Kindern - wer konzentriert sein will, muss gerade im Sommer viel trinken. Der menschliche Körper besteht zu über 70 Prozent aus Wasser. Mit jedem Atemzug, mit jeder Bewegung verlieren wir wieder Wasser. An manchen Tagen ganz unbemerkt, ohne dass sich Schweissperlen auf der Stirn bilden. Sind es 1,5 bis 2 Liter, die wir jeden Tag verlieren, so steigt an warmen Tagen oder beim Sport steigt unser Wasserbedarf sogar noch an.

Trinken bevor der Durst sich meldet
Wer zu wenig trinkt, fühlt sich schlapp, müde und bekommt vielleicht sogar Kopfschmerzen. Durst ist übrigens ein Warnsignal und zeigt sich oft erst dann ein, wenn dem Körper bereits Wasser fehlt.  Kinder dazu zu bewegen, genug und auch noch das Richtige zu trinken, ist manchmal gar nicht so leicht. Denn Kinder und Senioren haben oft kein verlässliches Durstempfinden. Deshalb müssen wir das regelmäßige Trinken lernen, also zu trinken bevor wir Durst spüren.

Nippen, statt kippen
Optimal wäre, wenn Kinder und auch Erwachsene alle halbe Stunde bis Stunde ein paar Schlucke trinken. Das ist aber nicht immer praktikabel. Wichtig ist: Regelmäßig kleine Mengen sind besser als selten große Mengen und so früh wie möglich am Tag beginnen. Auch in der Nahrung ist Wasser enthalten. Pflanzliche Nahrungsmittel wie Gurken oder Himbeeren enthalten sehr viel Wasser, eiweißreiche tierische Kost dagegen kaum. An heissen Sommertagen liefern beispielsweise Wassermelonen eine willkommene Erfrischung und liefern gleichzeitig eine Menge Wasser, da die Wassermelone zu 95% aus Wasser besteht und wunderbar kalorienarm ist, eignet sie sich sehr gut als sommerliche Erfrischung und sogar als Durstlöscher. Wassermelonen erfrischen herrlich, schmecken süß, fruchtig und saftig und passen zu süßen wie herzhaften Gerichten.

Ansonsten ist Wasser der ideale Durstlöscher. Es macht fit und steigert die Leistungsfähigkeit.Doch auch Kaffee oder Tee tragen zu einer ausgeglichenen Wasserbilanz bei.

Eine bewährte Hilfe ausreichend zu trinken
Wir waren in den Pfingstferien auf amdeira und im Hotel stand in der Lobby eine Wasserkaraffe, die jeden Tag mit anderem Obst versehen war. Unsere Tochter ging nie daran vorbei, ohne sich ein Gals zu nehmen. Mal waren Orangenscheiben drin, ein anderes Mal frische Minze. Dann wieder Orange oder auch mal Inger und Annanas. So einen Wasserspender werde ich auch für uns zu Hause anschaffen.
Eine andere bewährte Möglichkeit ist, sich Wasserflaschen oder die Teekanne in Sicht- und Griffweite zu stellen, zum Beispiel direkt auf den Schreibtisch. Wem der Geschmack von Wasser zu langweilig ist, der kann es ja wie in unserem Hotel machen und Orangen- oder Zitronenscheiben hinzugeben.

Viel Spaß beim Ausprobieren!


Sonntag, 18. Juni 2017

Buchtipp: Schluss mit Muss - ein witziger Antiratgeber

Liebe Leserin,
...Sie halten gerade ein Buch in der Hand , dass Ihr Leben nicht auf bedeutsame Weise verändern wird.“
Schön, wenn man so zum Lesen animiert wird und
„Ich sag’s ehrlich und geraderaus: Das vorliegende Buch könnte Sie unterhalten, zwischendurch auch mal an Ihnen kratzen, vielleicht erkennen Sie sich wieder, es könnte Sie zum Lachen bringen, aber Ihr Leben wird’s bestimmt nicht verändern und das soll’s auch gar nicht.“

Da will also jemand unterhalten und nicht belehren, sehr schön!
Dieser Antiratgeber unterhält dann auch wirklich sehr amüsant, witzig und zum Lachen annimierend.

Dabei sind die Ratschlaege von Tanja Mairhofer meist recht einfach und simpel. Wir wissen ja selber, dass wir uns viel zu oft zu unrecht ein schlechtes Gewissen einreden lassen.

Als Bonus gibt es noch 3 Kärtchen, die am Einband befestigt sind und sich durch Perforierung gut abtrennen lassen: Sprüche zu Mitnehmen also. Zum an den Spiegel pinnen oder zum Verschenken ;-)
Ein nettes Buch für zwischendurch, die Kapitel umfassen nur wenige Seiten und sind und schnell zu lesen.

Schluss mit Muss gibt es hier zu kaufen:


Viele GRüße und viel Spass beim Lesen!

Sonntag, 11. Juni 2017

In der Elternzeit zum Traumjob

Liebe Leserin,
nicht jede Mutter möchte nach der Babypause zurück in den alten Job und nicht jede kann zurück. Vielleicht passen wie bei mir damals KInderbetreuungszeit und Vollzeitstelle nicht zusammen. Andere waren vielleicht schon vor der Elternzeit nicht mehr zufrieden in ihrem Job. Viele Frauen machen sich in der beruflichen Auszeit Gedanken über ihren Job und einen eventuellen Jobwechsel.

Die Babypause ist eine gute Gelegenheit den Kopf frei zu bekommen und Abstand zu gewinnen, sich zu fragen was will ich überhaupt und wie soll es für mich weitergehen.

Deshalb hier ein paar Tipps, wie man sich auf einen Jobwechsel, aber auch auf das Wiedereinstiegsgespräch mit dem Chef schon während der Babypause vorbereiten kann:

Kontakte nutzen
In Zeiten von Kununu, Xing und Co braucht nemand mehr die "Katze im Sack" zu kaufen und kann sich schon vorab für das Unternehmen informieren. Vielleicht kennst Du auch jemanden, der dort arbeitet und dir über die Firma berichten kann.
Wer sich nach einem neuen Job umschaut, sollte dies auch im Freundes- und Bekanntenkreis sagen. Vielleicht sucht gerade der Chef einer Nachbarin genau jemanden wie Dich.

Das Internet durchsuchen
als berufstätige Mutter hast Du eigene Ansprüche an eine Firma: wie familienfreundlich ist die Firma? Bietet das UNternehmen eine eigene Kinderbetreuung? Gibt es eine Unterstützung in Ferienzeiten und bei Krankheit? Bietet das Unternehmen Home Office? Hier lohnt sich der Blick auf die Homepage des Unternehmens. Ein Siegel (das gern in Stellenanzeigen genutzt wird) sagt meiner Meinung nach wenig über wirklich gelebte Familienfreundlichkeit aus.

Frische Dein Wissen auf
Du kannst deine Chancen beim Wiedereinstieg und beim Jobwechsel steigern, wenn du dein Wissen aktuell hälst. Also Fachmagazine weiterhin liest und dich fortbildest in der Elternzeit. Am Wochenende oder abends üasst sicher auch der Papa mal auf das Baby auf und diese Auszeiten tun dann auch richtig gut. Nach ein paar Monaten, in denen sich alles ums Kind dreht, nimmst Du dir mal wieder bewusst Zeit für dich.

Mit diesen Tipps, bist Du für den Wiedereinstieg in den Beruf oder einen Wechsel gut gerüstet.

Viele Grüße

Sonntag, 4. Juni 2017

Wie lässt sich der inneren Schweinehund überlisten?



Liebe Leserin,
jede Woche plagt mich aufs Neue das schlechte Gewissen. Immer dann, wenn ich es wieder nur einmal oder gar nicht ins Fitness Studio geschafft habe. Die Hose sitzt nicht mehr so locker und im Rücken zwickt es vom langen Sitzen. 
Doch woher die Zeit für ausgiebig Sport nehmen?

Die Entscheidung mehr Zeit für den Job oder mehr Zeit für den Sport ist die letzten Wochen immer zugunsten des Schreibtisches ausgefallen. Die Nachmittage sind für meine Tochter reserviert und abends bin ich einfach zu ko, um mich nochmals aufzuraffen.
Deshalb habe ich heute neues gewagt und meinen inneren Schweinehund besiegt! Dabei hatte ich so gar keine Lust nach dem Aufwachen. Mein Schweinehund hat viele Ausreden. Ich höre ihm eine Weile zu, doch wieder Zeit mit Fahren zum Fitness Studio verlieren oder wieder keinen Sport zu machen geht auch nicht. Also beschließe ich ihn zu ignorieren und verabrede mich mit einer Freundin morgens um 8 Uhr, wenn die Kinder in der Schule sind zum gemeinsamen Schwitzen. Keine Ausrede mehr möglich, denn meine Freundin hat genausowenig Zeit wie ich. 40 Minuten verfliegen dann im Nu, denn wir haben ja genug Gesprächsstoff ;-)
Dann ist auch morgens um 8 Uhr gar nicht so schlimm und macht sogar richtig Spaß. Einmal die Woche gemeinsam mit einer Freundin Sport zu treiben, sollten wir schaffen, wir müssen uns nur aufraffen.

Wenn keine Zeit für Fitness Studio oder andere Sportstätten ist, dann muss ich mir eine andere Möglichkeit suchen einen Ausgleich zum vielen Sitzen am Schreitisch und auf Spielplätzen zu schaffen. Zum Hetzen von Termin zu Termin und dem ständig schlechten Gewissen.

Manchmal tut es doch gut den inneren Schweinehund zu überlisten. Heute zumindest hat es funktioniert und ich bin durch das positive Erlebnis motiviert.


Drei Schritte gegen den inneren Schweinehund


1. Routinen erkennen und ändern

Was bremst Dich aus? Was hindert Dich daran aktiv zu werden? Zunächst gilt es diejenigen Routinen in unserem Leben zu identifizieren, welche unsere Weiterentwicklung bremsen und behindern. Hast Du diese Routine gefunden, dann überlege dir, wie du sie ersetzen kannst. Statt abends auf die Couch zu sinken und nur noch den Fernseher einzuschalten, kann es helfen an einem festen Tag in der Woche die Sporttasche schon dabei zu haben und gar nicht erst zu Hause vorbeizufahren. Oder wie bei mir feste Termine mit anderen auszumachen. Ihnen sagen wir dann nämlich schwer wieder ab. Und dann heisst es dranbleiebn und diese neue Routine üben, üben, üben, bis sie ganz normal zu unserem Alltag gehört.


Eine andere Möglichkeit ist, uns gezielt die Folgen des eigenen Handelns oder Nicht-Handelns vor Augen zu führen, uns Mut zu machen, Veränderungen anzugehen und aus dem alten Trott 
 auszubrechen.

2. Das Werbepausen Wunder

Häufig können wir uns zu grossen Aktionen nicht aufraffen. Eine Seminar Teilnehmerin sagte mal, bei ihr gehen für eine Stunde laufen, 2 Stunden drauf mit umziehen, duschen, wieder anziehen, Haareföhnen und so weiter. Das schafft sie nicht und macht dann gar nichts. Wie häufig haben wir aber Pausen in unserem Alltag, die wir nicht nutzen. Werbepausen in der Lieblingsserie z.B. oder zweimal drei Minuten Zähneputzen täglich. In dieser kurzen Zeit, kann man doch einiges tun. Beim Zähneputzen Kniebeugen (Squats) und in der Werbepause die Plank (Unterarmstütz). Schau doch mal auf Deinen Alltag und wo sich hier kleine Pausen für Sport oder Entspannung finden lassen.

3. In Schwung kommen & Routinen ändern

Auf eine Motivation zu warten, nützt Ihnen nicht. Deshalb dreh den Spieß um und fange einfach an, auch wenn sich das komisch anfühlt. So kommt dann mit der Zeit auch die Motivation von selbst und wird mit der Zeit zur neuen Routine die Dir dann wieder leicht fällt. Auch Unterstützung durch Freunde z.B. beim gemeinsamen Sport oder die Abschaffung der Süssigkeitenschublade helfen sehr.

Nicht vergessen: Belohne Dich! Zum Beispiel, wenn Du etwas geschafft hast, was dir schwer fiel oder du einen Monat lang regelmässig beim Sport warst.



Viele Grüße