Sonntag, 30. Oktober 2016

Ein Elterngeldmonat = zwei ElterngeldPlus-Monate

Das neue ElterngeldPlus
 
Zwar änderte sich an der Berechnungsgrundlage des Elterngelds insoweit nichts, als das Elterngeld sich an der Höhe des monatlich verfügbaren Erwerbseinkommens (Durchschnitt der zwölf Monate vor der Geburt) orientiert und mindestens 300,00 EUR und höchstens 1.800,00 EUR beträgt, jedoch soll es künftig für die Berechnung nicht mehr auf die Höhe des entgangenen Lohns ankommen. Stattdessen wird das für den vollen Lohn im Zeitraum vor der Geburt berechnete Elterngeld als Grundlage genommen.

Das neue Elterngeld Plus …
• … können alle Mütter und Väter nutzen – insbesondere, wenn sie während des Elterngeldbezuges Teilzeit arbeiten.
• … ersetzt das wegfallende Einkommen abhängig vom Voreinkommen zu 65 bis 100 Prozent – wie das bewährte Elterngeld. l… ist vor allem ein Angebot für Eltern, die in Teilzeit arbeiten. Sie können das Elterngeld Plus doppelt so lange beziehen wie das bisherige Elterngeld. Es gilt: Ein Elterngeldmonat sind zwei Elterngeld Plus-Monate
• … ist in gleichem Maße auch für Alleinerziehende ein Gewinn. Sie können zusammen mit den Partnermonaten die Zahl der Elterngeld Plus-Monate deutlich ausdehnen.

Ein Elterngeldmonat = zwei ElterngeldPlus-Monate
 
Auch bisher können Eltern Teilzeitarbeit und Elterngeld kombinieren, allerdings verlieren sie nach der bisherigen Regelung einen Teil ihres Elterngeldanspruchs. Das ändert sich für Geburten seit dem 1. Juli 2015: Arbeiten Eltern während des Elterngeldbezugs in Teilzeit, bekommen sie längerElterngeldPlus. Aus einem Elterngeldmonat werden zwei Monate ElterngeldPlus. So können Mütter und Väter ihr Elterngeldbudget besser ausschöpfen. Zudem verlängert das ElterngeldPlus den Elterngeldbezug auch über den 14. Lebensmonat des Kindes hinaus.

Sonntag, 23. Oktober 2016

Eine Besonderheit beim ElterngeldPlus ist der Partnerschaftsbonus

Der Partnerschaftsbonus
Eine Besonderheit beim ElterngeldPlus ist der Partnerschaftsbonus
Arbeiten beide Eltern gleichzeitig in vier auf einander folgenden Monaten monatlich durchschnittlich 25 bis 30 Wochenstunden, so erhält jedes Elternteil für vier weitere Monatsbeiträge Elterngeld Plus. Die Höhe des Elterngeldes in einem Partnerschaftsbonus-Monat wird genauso berechnet wie in einem Elterngeld Plus-Monat. Durch diese Regelung soll die partnerschaftliche Aufteilung von familiären und beruflichen Aufgaben in der Familie gefördert werden und Frauen gleichzeitig eine frühere Rückkehr in den Beruf ermöglicht werden.
Hierbei handelt es sich um einen einmaligen Anspruch für beide Elternteile. Ein Mehrfachbezug ist nicht möglich. Erfüllen Eltern mehrmals die Voraussetzungen zum Erhalt des Partnerschaftsbonus, so werden die vier Partnerschaftsmonate trotzdem nur einmal gewährt. Partnerschaftsbonusmonate sind immer ElterngeldPlus Monate.
Die Partnerschaftsbonusmonate können vor, während, nach oder ganz ohne ElterngeldPlus Bezug in Anspruch genommen werden. Es darf jedoch nach dem 15. Lebensmonat des Kindes keine zeitliche Lücke ohne Bezug von Elterngeld geben und die Voraussetzungen müssen erfüllt sein. Reduziert beispielsweise der Vater nicht seine Arbeitszeit und sei es auch nur in einem der vier aufeinanderfolgenden Monate, so werden die Voraussetzungen nicht erfüllt.

Anspruchsvoraussetzungen für den Partnerschaftsbonus:
Einen Anspruch auf die Partnerschaftsbonusmonate haben Mütter und Väter, die
• ihre Kinder nach der Geburt selbst betreuen und erziehen
• eine Erwerbstätigkeit von 25 bis 30 Wochenstunden ausüben
• mit ihren Kindern in einem Haushalt leben
• ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Wohnsitz in Deutschland haben
• die genannten Voraussetzungen für die Dauer von vier aufeinanderfolgenden Monaten erfüllen
Beide Elternteile müssen den Partnerschaftsbonus beantragen und beide müssen für mindestens vier Monate eine Arbeitszeit zwischen 25 und 30 Wochenstunden durch Vereinbarung mit dem Arbeitgeber nachweisen. Diese vier Monate können auch die Partnerschaftsbonusmonate sein. Darüber hinaus müssen die Partnerschaftsbonusmonate unmittelbar an den Elterngeld(Plus) Bezug anschließen. Sie sollten, müssen aber nicht mit der Elternzeit verknüpft sein. Werden die Partnerschaftsbonusmonate mitten im Elterngeldbezug genommen, dann schließen sich weitere Elterngeld(Plus) Monate an.
Wichtig: Beide Elternteile müssen die Voraussetzungen für den Partnerschaftsbonus erfüllt. Arbeitet beispielsweise ein Elternteil im Monatsdurchschnitt mehr als 30 Wochenstunden, so kann dies dazu führen, dass der durch den Elterngeldbescheid festgesetzte Anspruch für beide aufgehoben wird. In diesem Fall wären sogar Rückforderungen für bereits ausgezahlte Partnerschaftsbonusbeträge denkbar.

Verteilung der Elterngeldmonate auf die Eltern
Basiselterngeld, ElterngeldPlus und die Partnerschaftsmonate sind untereinander kombinierbar. Welche Gestaltung der Elternzeit vorteilhaft ist, hängt von den jeweiligen Lebensumständen, den Möglichkeiten der Kinderbetreuung sowie den finanziellen Rahmenbedingungen ab. Eltern sollten sich dazu informieren und beraten lassen. Hilfen bietet z.B. der Elterngeldrechner auf der Internet Seite des Bundesfamilienministeriums www.bmfsfj.de.
Arbeiten beide Elternteile während der Elternzeit gleichzeitig in Teilzeit in einem Umfang von 25 bis 30 Wochenstunden, erhalten sie den sogenannten Partnerschaftsbonus zusätzlich oben drauf. In diesem Fall erhält jeder Elternteil weitere vier Monate Elterngeld Plus. Dieser Bonus wird auch alleinerziehenden Müttern und Vätern, die sich das gemeinsame Sorgerecht teilen, gewährt.

Beispiel 1:
Die Mutter bezieht für die ersten sechs Monate Basiselterngeld. Der Vater bleibt gleich nach der Geburt auch zu Hause und bezieht Basiselterngeld, die sogenannten Partnermonate. Im siebten Lebensmonat steigt die Mutter mit 25 Wochenstunden wieder in den Beruf ein und beide Eltern beziehen den Partnerschaftsbonus in den Monaten sieben bis zehn. Der Vater arbeitet mit reduzierter Stundenzahl von 30 Stunden. Vom Monat elf bis 22 bezieht die Mutter ElterngeldPlus und arbeitet weiter in Teilzeit, während der Vater wieder in Vollzeit tätig ist.

Beispiel 2:
Vater und Mutter wollen sich die Betreuung ihres Sohnes partnerschaftlich teilen. Beide arbeiten gern, sie möchten den Kontakt zu Kollegen und Firma und den Anschluss an den Berufsalltag nicht verlieren. Die Betreuung ihres Sohnes teilen sie sich deshalb und steigen beide nach der Geburt bzw. Mutterschutz gleich wieder ein. Sie beantragen ElterngeldPlus und arbeiten für jeweils 14 Monate in Teilzeit. So haben sie insgesamt Anspruch auf 28 Monate ElterngeldPlus. 24 Monate Elterngeld plus vier Monate Partnerschaftsbonus. Diese ElterngeldPlus Monate können sie über den 14. Lebensmonat hinaus schieben, um so z.B. die Einschulung und die meist sehr kurzen Unterrichts Zeiten auffangen zu können.

Damit wird partnerschaftliche Kinderbetreuung möglich, Familien bleiben während einer Teilzeittätigkeit länger finanziell abgesichert und die Eltern können ihre beruflichen Ziele gleichzeitig weiterverfolgen.

Einführung eines Partnerschaftsbonus, auch für Alleinerziehende.
Dieser Bonus wird auch alleinerziehenden Müttern und Vätern, die sich das gemeinsame Sorgerecht teilen, gewährt.

Regelungen für Alleinerziehende
Voraussetzungen für Alleinerziehende der Alleinsorge beziehungsweise des alleinigen Aufenthaltsbestimmungsrechts wurden gestrichen
• Neuer Anknüpfungspunkt Voraussetzungen des steuerlichen
• Entlastungsbetrags nach § 24b EStG:
steuerliche Veranlagung nicht nach dem Ehegatten-Splitting-
Verfahren
• lebt allein mit Kind in Wohnung

Mehrlinge und Zwillingsgeburten
Eltern von Zwillingen oder Mehrlingen haben künftig nur noch pro Geburt und nicht mehr pro Kind Anspruch auf Elterngeld. Dies war auch schon vor dem 27. Juni 2013 der Fall. An diesem Tag hatte jedoch das Bundessozialgericht entschieden, dass Eltern bei Zwillings- oder Mehrlingsgeburten nicht nur einen Elterngeldanspruch pro Geburt, sondern für jedes einzelne neugeborene Kind einen eigenen Anspruch haben. Grund war die ungenaue Formulierung des Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetzes (BEEG). Dies wird nun, zum Nachteil von Mehrlingseltern, korrigiert und im Gesetz klargestellt. Diese Regelung trat bereits zum 1.1.2015 in Kraft.

Mittwoch, 19. Oktober 2016

Schnelle Ideen für tolle Laternen

Liebe Leserin,
überall gibt es Bastelsets zu kaufen, wer aber mal eine ganz andere Laterne gestalten will, der wird hier fündig: Einleuchtend: schnelle Ideen für tolle Laternen

Milchkarton Rakete, Elsa oder Minions? Alles ist dabei. Ich finde den Fisch aus Muffinförmchen super ;-)



Viel Spass beim Basteln und Laterne gehen!

Sonntag, 16. Oktober 2016

Die flexiblere Elternzeit: 24 statt 12 Monate Elternzeit


Liebe Leserin,

das Elterngeldplus bringt Vor- und Nachteile für Arbeitgeber
Das Elterngeld Plus brachte Müttern und Vätern mehr Flexibilität, für Arbeitgeber brachte es deutlich mehr Verwaltungsaufwand.
Hier habe ich Euch  Argumente für das Gespräc mit dem Vorgesetzten zusammengestellt, warum sich das ElterngeldPlus auch für Firmen lohnt. Denn wer gut vorbereitet ist, meistert solche Gespräche souverän.

Die Neuregelungen können für Arbeitgeber auch Vorteile mit sich bringen.
1. War es bisher so, dass vor allem die Frauen für Kind und Familie auf eine eigene Berufstätigkeit verzichteten, so können sie mit dem ElterngeldPlus ohne finanzielle Einbußen früher und mit mehr Stunden in den Beruf schon während der Elternzeit arbeiten. Den Unternehmen bleiben Know How, Fachwissen und Kompetenzen erhalten. Ein langes und oft teures Recruiting bleibt so erspart.
2. Berufstätige Eltern und wiederrum besonders die Frauen, stehen mit der Geburt eines Kindes nicht mehr zwangsläufig vor der Entscheidung Kind oder Karriere, da sie den Anschluss an das Berufsleben nicht verlieren müssen.
3. 30 Wochenstunden können Eltern in der Elternzeit maximal arbeiten, dies ist nah an der Vollzeit
4. wenn mehr Frauen während der Elternzeit arbeiten und somit nicht länger aus dem Beruf ganz aussteigen, was heute häufig der Fall ist, so stehen den Unternehmen zusätzliche Fachkräfte zur Verfügung
5. der bedingt durch den demografischen Wandel drohende Fachkräftemangel steht ein weiteres Fachkräftepotenzial entgegen
6. die mit 13 Wochen längere Anmeldefrist der Elternzeit zwischen dem dritten und achten Geburtstag des Kindes, macht eine Planung für Arbeitgeber leichter. Nur sieben Wochen reichen häufig nicht aus, einen Ersatz oder eine Vertretung zu finden.
7. Unternehmen profitieren, wenn die Mitarbeiter Familie und Beruf besser vereinbaren können.
8. Firmen, die ihren Mitarbeitern eine gute Vereinbarkeit von Privat- und Berufsleben bieten, punkten klar bei Mitarbeitern und Bewerbern.
 
Wichtig ist, in Kontakt zu bleiben
Gerade für die Personalplanung ergeben sich mit der größeren Flexibilität der Eltern neue Herausforderungen. Durch die kürzeren Auszeiten vom Beruf der Eltern und die nicht mehr notwendige Zustimmung des Arbeitgebers, machen es für die Unternehmen schwieriger, geeignete Vertretungen zu finden. So können sich vor allem in kleineren Fir¬men schnell personelle Engpässe ergeben. Deshalb ist es wichtig in Kontakt zu bleiben. So können die Wünsche der Eltern mit den betrieblichen Notwendigkeiten in Einklang gebracht werden. Eine Unterstützung durch den Arbeitgeber ist dabei die beste Möglichkeit Beruf und Familie zu vereinbaren und für beide Seiten tragfähige Lösungen zu gestalten. Da die Familien mit den Neuregelungen sehr flexibel sind und jede Situation in der Familie und im Unternehmen anders ist, empfiehlt es sich individuelle Lösungen zu finden.

Bessere Planbarkeit, höheres Fachkräftepotenzial
Profitieren Sie vom früheren Wiedereinstieg: Mit dem ElterngeldPlus wird es für berufstätige Mütter und Väter attraktiver, schon während des Elterngeldbezugs in Teilzeit zu arbeiten und damit früher ins Berufsleben zurückzukehren. Sie können damit ihr fachliches Wissen schneller wieder in Ihr Unternehmen einbringen. Ihre beruflichen Kenntnisse bleiben auf dem aktuellen Stand. Durch die frühere Rückkehr sinken darüber hinaus die Kosten. Denn wenn Eltern längere Zeit aussetzen, müssen Sie Ersatzpersonal einstellen und dessen Qualifizierung bezahlen.
Stärken Sie Ihr Fachkräftepotenzial: Bislang arbeiten Väter häufig in Vollzeit mit Überstunden, Mütter in der Regel halbtags, wobei sie meist auch eine längere Elternzeit nehmen. Wenn beide Elternteile in vollzeitnaher Teilzeit tätig sind und Frauen nicht längerfristig ganz aus ihrem Beruf aussteigen, entsteht dadurch zusätzliches Erwerbsund Fachkräftepotenzial.
 
Die Anmeldefrist für Elternzeiten zwischen dem dritten und achten Geburtstag des Kindes erhöht sich auf 13 Wochen. Das erhöht die Planungssicherheit für Arbeitgeber. Sie können sich rechtzeitig darauf einstellen.
Steigern Sie Ihre Attraktivität als Arbeitgeber: Viele Mütter und Väter wollen sich berufliche und familiäre Aufgaben partnerschaftlich teilen. Der Partnerschaftsbonus unterstützt sie dabei. Durch den Bonus wird es für beide Partner attraktiv, mit 25 bis 30 Wochenstunden zu arbeiten. Die Nachfrage nach Teilzeitangeboten dürfte deshalb steigen – Arbeitgeber mit familienbewussten Teilzeitmodellen können bei beschäftigten Eltern punkten und damit Fachkräfte gewinnen und halten.

Fazit:
Eltern die während ihrer Elternzeit den Anschluss behalten und in Teilzeit weiterarbeiten wollen, profitieren vom ElterngeldPlus. Mit dem ElterngeldPlus erhalten Eltern statt bisher maximal 14 Monaten Elterngeld (12 Monate plus 2 Partnerschaftsmonate) nun bis zu 28 Monate ElterngeldPlus (24 Monate plus 4 Partnerschaftsmonate). Ein ElterngeldPlus Monat entspricht dann maximal der Hälfte des Basiselterngelds. Um die vollen 24 Monate auszuschöpfen, müssen in diesen Monaten alle Anspruchsvoraussetzungen von beiden Eltern erfüllt sein. Ebenfalls können Alleinerziehende diese zusätzlichen vier Monate beantragen, wenn sie in vier aufeinanderfolgende Monate wöchentlich zwischen 25 und 30 Stunden arbeiten.

Der Gesetzgeber möchte so Frauen mehr Anreiz bieten auch mit Kind berufstätig zu sein und schneller wieder eine Teilzeittätigkeit aufzunehmen. Das Fachwissen und die Qualifikation sollen so erhalten bleiben. Unternehmen können weiterhin auf qualifizierte und bewährte Mitarbeiter setzen können und die Zeit der Einarbeitung reduziert sich.
War bisher die Geburt eines Kinds meist mit einer längeren Auszeit vom Beruf für Frauen verbunden, so sollen Eltern dabei unterstützen gemeinsam für ihre Kinder zu sorgen. Gleichzeitig sollen diese Regelungen zu mehr Flexibilität in der Arbeitswelt führen.

Übertragung der Elternzeit
Statt bisher 12 Monate zwischen dem dritten und achten Geburtstag des Kindes, können Eltern nun 24 Monate Elternzeit übertragen. Die Elternzeit kann nicht mehr nur in zwei, sondern drei Zeitabschnitte unterteilt werden. Der Arbeitgeber dabei muss nicht einmal zustimmen. Wechselt ein Arbeitnehmer mit kleinen Kindern den Arbeitgeber, so kann den neuen auch noch ein Elternzeitanspruch aus der Zeit beim vorherigen Arbeitgeber treffen. Zwar hat sich der Zeitraum der Anmeldung einer Elternzeit auf 13 Wochen fast verdoppelt. Jedoch ist dies in vielen Berufen keine wirklich lange Zeit, um eine Vertretung oder einen Ersatz zu finden.
Hohe Flexibilität bei der Personalbedarfsplanung erforderlich
Eine solche Regelung erfordert jedoch eine erhöhte Flexibilität bei der Personalbedarfsplanung und damit eine höhere Bereitschaft der Arbeitgeber, Mitarbeiter in Teilzeit zu beschäftigen. Die Anforderungen für einen Teilzeitantrag werden hiervon nicht berührt. Insoweit verbleibt es bei der bisherigen Rechtslage.

Sonntag, 9. Oktober 2016

Stressfrei durch Zeitmanagement

Liebe Leserin,
wer Beruf und Familie unter einen Hut bekommen möchte, fühlt sich häufig unter Zeitdruck. Nie scheint die Zeit zu reichen. Ständig rennt man ihr hinterher.
Wie keine andere Ressource wird Zeit gerade in Unternehmen verschwendet. Strukturen, mit denen sich quantifizieren lässt, womit Topmanagement und Mitarbeiter ihre Zeit verbringen haben die wenigsten Firmen.

Für Verluste in Millionenhöhe sorgt eine wachsende Zahl an E-Mails und Besprechungen.

Grund dafür sind Fluten von Emails und ausufernde und überhandnehmende Besprechungen. Zu diesen Ergebnissen kam eine aktuellen Studie „Managing Your Scarcest Resource“ der internationalen Managementberatung Bain & Company. Dafür wurde das Zeitmanagement von 17 Konzernen untersucht.
Die Studie identifiziert acht „Todsünden“ im Zeitmanagement und zeigt auf, wie diesen erfolgreich entgegengetreten werden kann.
  • E-Mails und Besprechungen kosten Zeit und die Unternehmen Millionen
  • Führungskräfte erhalten im Schnitt 30.000 E-Mails pro Jahr
  • Rund 15 Prozent der Arbeitszeit der gesamten Belegschaft entfallen auf Meetings
  • Konsequentes Messen des Zeitaufwands und strikte Kontrolle vermeiden das Vergeuden der wertvollen Ressource Arbeitszeit
Die komplette Liste der acht „Todsünden im Zeitmanagement“ sowie Ratschläge zu deren Vermeidung finden Sie hier. (ds)

Zeitmanagement kann helfen, den Alltag zu meistern. Berufstätige Mütter sollten aber nicht jede Minute des Tages verplanen. Dieses „den Terminen hinterher hetzen“ bringt zusätzlichen Stress. Bei der Terminplanung empfiehlt es sich immer zehn Minuten Puffer einzuplanen. Stehe ich im Stau oder fährt mir die U-Bahn vor der Nase weg, gerate ich nicht unter Zeitdruck.

Das Leben als berufstätige Mutter braucht vor allem Struktur. 


Wenn der Kalender zu voll ist, sollte Termine gestrichen werden. Auch freie Zeiten sollten eingeplant werden. Die wichtigste Regel, um Zeitsouveränität zu erlangen lautet: vom Perfektionismus verabschieden, Strukturen verbessern, Aufgaben verteilen und vor allem Prioritäten setzen. Dabei hat sich eine Unterscheidung von Wichtigkeit und Dringlichkeit von Aufgaben bewährt. Teilen Sie Ihre To Do’s in die Dinge auf, die dringend erledigt werden müssen und solche, die noch Zeit haben oder delegierbar sind.


Stressfrei durch Zeitmanagement

Murmeltier, Workaholic oder Genussmensch? Wer seinen natürlichen Biorhythmus kennt, weiß wie der Tag richtig geplant, der Kalender entschlackt und der Urlaub erholsamer wird.

So bleiben Sie bald fühlbar entspannter am Ball - im Beruf und auch privat.


In meinen Seminaren lernen die Teilnehmerinnen deshalb auch den Umgang mit ihrer Zeit bewusster zu gestalten. Wer die Gestaltung der eigenen Zeit stärker selbst in die Hände zu nimmt, arbeitet effizienter, bleibt gesund und ausgeglichen und  hat mehr Zeit fürs Leben und sich selbst.

Wir arbeiten sehr praxisorientiert. Kurzvorträge, Gruppen-, Einzelübungen und Diskussionen wechseln sich ab. Ein intensiver Austausch untereinander und viele praktische Übungen  gewährleisten den Transfer in den Alltag.

Offene Seminare an der Haufe Akademie:

Frauen in Balance: Karriere gestalten. Familie managen. Alltag organisieren. Zur Seminarbeschreibung>>>> Frauen in Balance
Exklusiv für Frauen: Leistungsfähig bleiben ohne auszubrennen Zur Seminarbeschreibung>>>> Exklusiv für Frauen
Den Wiedereinstieg nach der Elternzeit erfolgreich meistern Zur Seminarbeschreibung>>>> Den Wiedereinstieg nach der Elternzeit erfolgreich meistern

Sonntag, 2. Oktober 2016

Sommer adé - der Herbst lädt zum Basteln ein

Liebe Leserinnen,
Pinterest und andere Seiten im Internet, aber auch Zeitschriften sind voll mit allen möglichen Tipps für herbstliche Dekorationen und Basteleien. Vielleicht noch zu Weihnachten wird ähnlich viel gebastelt wie jetzt. Doch der Herbst hat noch etwas Besonderes zu bieten - die Bastelmaterialien fallen einem praktisch vor die Füße, wenn man das Haus verlässt. Bäume locken mit bunten Blättern. Kastanien werfen ihre Früchte ab, aus denen dann niedlich Kastanienmännchen und Tiere entstehen.

Und auch uns hat es erwischt, noch sind die Kastanien nicht soweit, meine Tochter wünschte sich aber ein Halloween Fenster. Das haben wir an einem verregneten Wochenende in Angriff genommen und auch der Eingangsbereich bekam eine herbstliche Dekoration.







Schöne Ideen gibt es auf Pinterest und auch auf Deavita. Einfach inspirieren lassen.

Viele Grüße