Sonntag, 28. August 2016

Familie und trotzdem voll im Job

Liebe Leserin,
eine groß angelegte Studie der DAK fand heraus: 83 Prozent der Mütter sagen, dass sie Dank Ihrer Kinder fit und gesund sind. Sie sind schwer aus der Ruhe zu bringen und stressresistenter im Vergleich zu kinderlosen Frauen.
 
Logisch: Wer jeden Tag daheim Halligalli hat, entwickelt eine gewisse Toleranz gegenüber unvorhergesehenen Situationen. Wenn sich der Arbeitgeber also demnächst mit dem Kinder-Argument rausreden will Dir die Stelle NICHT zu geben, antworte doch mit dieser Studie darauf. Denn Mitarbeiter, die gut mit Stress umgehen können, sind oft Gold wert!

Und ausserdem
• Sie sind leistungsfähig und beweisen es täglich „ich führe ein kleines Familienunternehmen“
• Sie sind motiviert, „ich will mehr als am Sandkasten sitzen“
• Familienzeit macht kreativ
• Sie jonglieren jeden tag mit Beruf und privaten Verpflichtungen, das erfordert Disziplin und Zeitplanung
• Sie sind qualifiziert – die Dokumente zeigen es
• Sie sind wie Selbstständige - immer im Einsatz
•Die Wirtschaft braucht Fachkräfte, kann sie es sich Leisten auf Frauen zu verzichten?

Von einem familienfreundlichen Klima würden aber nicht nur die Mitarbeiter, sondern auch das Unternehmen profitieren, sagt Nicole Fischer, Personalchefin der Beratungsfirma BearingPoint in Frankfurt am Main. Denn wer Teilzeit arbeitet, würde sich seine Zeit oft effektiver einteilen: Weniger Schwätzchen halten und stärker priorisieren.
"Management lernt man sicherlich auch mit Kindern - und Organisation. Das sind Dinge, die man in so einem Alltag mit Familie übt und kennenlernt und das macht sich sicherlich auch für das Unternehmen in der Arbeit bezahlt. " Das ganze Praxisbeispiel, das Mut macht, beschreibt der Deutschlandfunk hier: Familienfreundliche Unternehmen


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Sonntag, 21. August 2016

Schritte für mehr Zufriedenheit - schöne Dinge fest einplanen

Liebe Leserin,
Kinder können sich richtig auf Dinge freuen. Sie sind dann ganz aufgeregt, wuirlig und können es gar nicht abwarten. Uns Erwachsenen geht im Alltag die Freude über die kleinen Dinge des Lebens häufig verloren.
Um neben den grossen Highlights des Jahres, wie der nun vielleicht bevorstehende Sommerurlaub, auch die kleinen Freuden zu beachten und zu feiern, bedarf es schon ein paar Tricks. So gehen sie im Alltag nicht unter.

Schauen wir nur auf die grossen Freuden, nehmen wir uns selbst die vielen kleinen Dinge, die uns glücklich machen.

Manche schreiben dafür vielleicht ein Glückstagebuch und erinnern sich abends, was an diesem Tag alles gut und schön war.

Eine andere Möglichkeit wäre dem Besonderen im Alltag Platz zu schaffen. Notiere Dir dafür den Termin fest im Kalender. Ja schon wieder kommt was in den Kalender. Wir hatten das ja gerade erst: Mehr Zeit für mich und innere Ruhe - rein damit in den Kalender!



So schaffen Sie Vorfreude etwa auf einen Kinobesuch mit der Freundin, ein leckeres Essen, mal wieder ungestörte Zeit mit dem Partner oder Sport am Abend. Schon der Blick in den Kalender motiviert uns und macht den ganzen Tag so vielleicht zu einem Highlight.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Sonntag, 14. August 2016

Schritte für mehr Zufriedenheit - Downshiftig

Liebe Leserin,
wir tragen Verantwortung, jeden Tag. Hinzu kommt der Erwartungsdruck an uns. Im Beruf und Privat. Das Freizeitangebot ist scheinbar unerschöpflich. Facebook, die diversen Internetforen und Co sind eine gute Möglichkeit, sich selber unter Druck zu setzen.

Die Lösung: Downshifting
Downshiftig bedeutet, Dinge zu hinterfragen. Wieder mehr auf den eigenen Bauch zu hören. Daraus folgen möglicherweise Veränderungen, die mein Leben aber vereinfachen und weniger stressig machen können.

Gerade junge Mütter lassen sich schnell verunsichern und unter Druck setzen. Jeder hat eine Meinung, dazu die vielen Ratgeberbücher, Krabbelgruppen, Hebammen und so weiter. Verständlich, dass dabei der Kontakt zum Bauchgefühl verloren geht und wir vielleicht Dinge tun, die wir bei anderen sofort als falsch erkennen würden. Weil wir aber nichts falsch machen wollen, trauen wir us eigene Wege nicht zu. Wir verharren in dem "wie alle es machen".

Nun geht es nicht darum aus den Krabbelgruppen, bei Facebook oder aus dem stressigen Job auszusteigen. Vielmehr geht es darum die Lebensumstände zu verbessern, zu entschleunigen und herunterzuschalten.

Stelle Dir folgende Fragen:
  1. Was tut mir gut? Was ist mir wichtig? Worauf möchte ich keineswegs verzichten?
  2. Um Sinn und innere Freiheit zu finden:
    1. Wonach strebe ich im Leben?
    2. Was sind meine Ziele?

Entrümpele dementsprechend.
Dazu zählen nicht nur Besitztümer, sondern auch Kontakte. Trenne Dich von Nutzlosem, Überflüssigem und Zeitsehlenden und überlege Dir bei vielen Dingen: ist das gut für mich und meine Familie?

Viel Spass beim Herunterfahren!


Sonntag, 7. August 2016

Schritte für mehr Zufriedenheit - anderen helfen

Liebe Leserin,
die Pfadfinder haben die Devise jeden Tag eine gute Tat zu tun. Vielleicht ist Dir auch schon mal aufgefallen, dass anderen etwas Gutes tun, auch einem selber gut tut. Wer andere unterstützt, gewinnt neue Energie. Wir fühlen uns mit anderen verbunden, das stärkt unser Selbstwertgefühl und wir spüren Zufriedenheit und Freude.

Auch im Alltag finden sich Möglichkeiten anderen etwas Gutes zu tun. Natürlich ohne immer nur Ja zu den Forderungen anderer zu sagen. Wichtig ist, die Balance zu halten. Einem anderen etwas Gutes zu tun, dass muss von mir aus kommen, das muss ich wollen. Nur dann ziehe ich selber Energie und Freude daraus.



Sicher finden sich auch in Deinem Alltag Gelegenheiten anderen etwas Gutes zu tun. Einfach dei Augen offen halten. Das kann sein jemanden beim Autofahren einscheren zu lassen, wenn hinter mir eine lange Schlange ist. Oder jemanden mit nur einem Teil an der Kasse vorzulassen. Kleinigkeiten, die andere freue und ich mich auch freuen kann.

Viele Grüße und viel Spass