Sonntag, 18. Dezember 2016

Fit und entspannt durch den Winter

Liebe Leserin,
die täglichen Belastungen und somit unsere pysichsche Verfassung beeinflussen unsere Wiederstandskraft gegen Erkältungskrankheiten und Co. Stehen wir dauerhaft unter Stress, so verringert sich die Zahl und Aktivität der fü+r die Abwehr zuständigen Immunzellen. Hier gilt es gegenzusteuern. Wer sich frühzeitig im Alltag Auszeiten nimmt und immer wieder Pausen zum Auftanken einplant, bleibt auch in turbulenten Phasen gelassen und unterstützt die Infektabwehr des Körpers.

Draussen sind Schmuddelwetter oder Schneegestöber 
was gibt es dann schöneres, als sich ein paar Verwöhnmomente zu gönnen? Die Kinder können sich auch mal eine halbe Stunde allein beschäftigen. Ein ausgiebiges Bad in der Wanne mit duftenden Zusätzen, ist jetzt genau das Richtige. Vielleicht mit Musik oder einem Buch dazu.
Wer zu Hause nicht entspannen kann, gönnt sich vielleicht mal wieder eine längere Massage, bei der man sich fallen lassen und vom ganzen Jahresendstress abschalten kann. So werden Stresshormone im Körper gesenkt und das Wohlbefinden positiv gestärkt.
Gleiches gilt für Meditation, Yoga, autogenes Training und andere Entspannungsverfahren. Mit diesen Techniken kannst Du leicht und in kurzer Zeit wieder auftanken.

Liebe Grüße

Sonntag, 11. Dezember 2016

Stress zur Weihnachtszeit – das muss das sein?

Wieso empfinden gerade in der Weihachtszeit Stress?

Auch Familienbräuche spielen an Weihnachten eine große Rolle. Allerdings bergen die Weihnachtszeit und das Weihnachtsfest für viele Familien nicht nur ungetrübte Freude. Für viele Familien ist der Stress zur Weihnachtszeit besonders groß. Die Gründe dafür, warum gerade auch der emotionale Stress in der Weihnachtszeit besonders groß ist, sind von Familie zu Familie unterschiedlich. 
In vielen Familien verlaufen die Tage vor Weihnachten in besonders großer Hektik. Da müssen noch Plätzchen gebacken oder Geschenke besorgt und verpackt werden, man muss für das Festessen einkaufen, Weihnachtskarten müssen geschrieben und die Wohnung auf Vordermann gebracht werden. Und auch der Christbaum muss natürlich rechtzeitig zum Fest in voller Pracht erstrahlen. 
 
Ein weiterer Punkt, der den Stress zur Weihnachtszeit befördert: Viele Familien haben zu hohe Erwartungen an Weihnachten als Familienfest. Sie bauen auf vollkommene Harmonie. Doch natürlich gibt es auch während der Weihnachtsfeiertage familiäre Konfliktpunkte. Das gilt besonders dann, wenn Familienmitglieder zu Besuch sind, mit denen man sich unter dem Jahr auch nicht besonders gut versteht. Streit und emotionaler Stress zur Weihnachtszeit sind bei solchen Konstellationen geradezu vorprogrammiert. Und dann ist da noch eine Stolperfalle: Eltern und Kinder haben oft unterschiedliche Vorstellungen von Gestaltung und Ablauf der Festtage. Freunde stehen da manchmal höher im Kurs als die eigene Familie.

Wie kann man Stress in der Weihnachtszeit vermeiden?

Stress zur Weihnachtszeit ist also in vielen Familien durchaus kein unübliches Phänomen. Trotzdem muss er nicht sein. Wenn man einige wenige Tipps beherzigt, kann man diese Belastung vergleichsweise einfach vermeiden und ein harmonisches Familienfest verbringen. 
 
Der beste Tipp, um Stress zur Weihnachtszeit zu vermeiden: Sorge für ein optimales Zeitmanagement. Wer Geschenke erst zwei Tage vor dem Fest kauft oder die Weihnachtsplätzchen erst in der Woche vor Weihnachten backt, muss sich auf Stress einstellen. Besser ist es, sich frühzeitig Gedanken zu machen und einen Plan aufzustellen, was in den Wochen vor dem Fest noch alles erledigt werden muss. So behält man immer den Überblick und gerät in den letzten Tagen vor dem Fest nicht ins Straucheln. Lege nicht nur den Zeitplan fest, sondern besprich auch, wer die einzelnen Aufgaben erledigen soll. Das entlastet Dich und bezieht alle Familienmitglieder in die Planung mit ein. 
 
Ein paar kleine Tricks können ebenfalls Stress zur Weihnachtszeit minimieren: Lade Gäste oder Familienmitglieder zu unterschiedlichen Zeiten und nicht alle gemeinsam ein. Es ist für alle ruhiger, wenn potentielle Streithähne nicht gemeinsam an einem Tisch sitzen müssen. Sei bei der Planung in den Wochen vor dem Weihnachtsfest ruhig mal egoistisch: Schaffe Dir als Hauptorganisatorin des Festes eigene Freiräume. Verabrede Dich zum Beispiel einfach mit Freundinnen auf dem Weihnachtsmarkt zu einem gemeinsamen Bummel. Und auch den Stress der Vorbereitungen sollen und mussst Du nicht allein schultern. Wenn keiner bereit ist, Dich zu unterstützen, dann gibt es Weihnachten eben keinen Braten, sondern vielleicht ein kaltes Buffet. Um Stress am Weihnachtsabend zu vermeiden, sollten sich alle Familienmitglieder auf eines einigen: Grundsatzdiskussionen über heikle Familienthemen haben an diesem besonderen Abend keinen Platz. Stress in der Weihnachtszeit muss also nicht sein, wenn man diese wichtigen Regeln beachtet. Einem harmonischen Familienfest steht so nichts mehr im Wege.
 
Weihnachtliche Grüße

Sonntag, 4. Dezember 2016

Tipp für entspanntere Weihnachten

Liebe Leserinnen,
Weihnachten kommt mit riesen Schritten.
Wie sieht es den Geschenken für die Lieben aus?
Sind schon alle gekauft, gebastelt und verpackt?
Steht die Einkaufsliste und ist alles vorbereitet für die Festtage?
Bald schon ist Weihnachten.



Familienkonferenz

Damit die Feiertage harmonisch ablaufen, sollte jeder sagen wie er oder sie gern die Tage verbringen möchte. 

Was hat uns die letzten Jahre gut gefallen und was wollen wir anders machen in diesem Jahr?  

Wie lange besuchen wir wen wann? Auch hier gilt es Besuche zu begrenzen. Oft reicht es, wenn man ein paar Stunden zu den Grosseltern fährt. Die Kinder wollen mit ihren Geschenken spielen und die Großen auch mal Zeit für sich.

Jetzt bloß kein Streß!

Sicherlich ist auch bei Ihnen viel zu tun und manches droht in Vergessenheit zu geraten. Gut, wenn man dann eine Liste hat. Eine sehr schöne List für die Vorweihnachtszeit fand ich in einem Blog unter X-Mas Planer | Bloß kein Stress jetzt

 
Quelle: http://ynas-design.blogspot.de/2014/11/x-mas-planer-blo-kein-stress-jetzt.html

 Damit kann der Endspurt beginnen!

Tolle Ideen zum Basteln mit Kindern und rund um das Weihnachtsfest, findet man auch auf Pinterest, schaut doch mal hier: weihnachtliches basteln mit Kindern

Ich wünsche allen eine entspannte Woche!

Sonntag, 27. November 2016

Wenn der Eismann klingelt - Wie gut sind Lebensmittel Lieferdienste?

Liebe Leserin,
Lieferdienste sind gerade im Trend. Wer keine Lust hat, zum Supermarkt zu gehen, kann sich sein Essen von Lieferdiensten der Supermärkte, aber auch von Bofrost oder Eismann bequem nach Hause liefern lassen.

Wir durften den Eismann testen.
Früher habe ich diese Lieferanten ehrlicherweise eher belächet. Nun kam der Eismann also auch zu uns. Eine grosse Kiste kam an. Alles ehr gut verpackt mit Trockeneis auch alles noch sehr gut gefrohren. Wir testeten eine Auswahl gängiger Produkte. Verschiedenes Gemüse, aber auch Hühnchen und Lachs sowie Wiener Würstchen waren dabei.

Die Qualität hat mich überrascht, denn ich kaufe ja auch sonst tiefgekühltes Gemüse und Fleisch. Das Gemüse war appetitlich klein geschnitten, so dass auch unsere "ich mag aber kein warmes Gemüse" Tochter es gern aß. Schnell eine Gemüsesuppe machen? Kein Problem, denn das tiefgekühlte Suppengemüse ist nicht dies grosse 0815 Zeug, sondern fein geschnitten. Ein wenig Brühe dazu und die Winer Würstchen, schon konnte die Suppe auf den Tisch.

Der Lachs und auch die Hähnchenbrustfilets ziehen nicht oder kaum Wasser wie andere aufgetaute Tiefkühlprodukte.  Die Zwiebeln sind sehr praktisch, da das nervige und tränenreiche Schneiden entfällt.
Das Vanille Eis ist megalecker und super cremig, ich hatte es Gästen mit heißen Himbeeren serviert. Ein Traum.

Mit dem Lachs haben wir dieses Rezept gemacht http://www.lecker.de/kartoffel-lachs-gratin-mit-dillsahne-34683.html die Tomaten habe ich durch die niedlichen runden Möhren ersetzt und alle waren begeistert. Sehr lecker
Als Nachtisch gab es Milchreis mit heissen Himberen, was auch gut ankam.

Größter Vorteil ist klar die schnelle Zubereitung und die gute Portionierbarkeit. Man kann so viel entnehmen wie nötig und den Rest wieder in die Gefriertruhe machen.
Das ist bei frischer Ware alles nicht gegeben; da muss ich dann doch leider öfters mal was wegschmeißen. 

Die FAZ testete bereits vor zwei Jahren wer besser ist Bofrost oder Eismann, auch hier kam man geschmacklich auf Eismann als Testsieger, nachzulesen hier: Bofrost oder Eismann: Wer ist besser?

 Fazit: Wir hatten eine durchaus gelungene Mixtur von Eismannprodukten, um einen Einblick in die Produktpalette zu erhalten und sich geschmacklich ein Bild machen zu können. Die Produkte sind rundum qualitativ, optisch und geschmacklich perfekt und echt ganz große Klasse!
Von daher bestelle ich sicherlich wieder den Eismann ins Haus, denn es ist schon eine Erleichterung,w enn man nicht ständig frisches Gemüse einkaufen gehen muss.

Sonntag, 20. November 2016

Aktuelle Umfrage: Eltern wünschen sich eine digitale Schule

Liebe Leserin,

wie sieht es bei Euch an der Schule aus?
Vieleicht auch so? Langsame PCs mit veralteter Software, fehlendes Internet in den Klassenräumen und ein Unterricht, in dem Digitalthemen kaum behandelt werden. So sehen Schulen im Jahr 2016 in Deutschland aus, wenn man die Eltern fragt. 40 Prozent sagen, der Zustand der Computertechnik an der Schule ihres Kindes sei „schlecht“ oder „sehr schlecht“, nur 21 Prozent vergeben die Bewertung „gut“ oder „sehr gut“. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung unter 1011 Eltern schulpflichtiger Kinder im Auftrag des Digitalverbands Bitkom.

Eltern sehen überwiegend Vorteile im Einsatz digitaler Technologien in der Schule.
Was sie sich genau wünschen, lest Ihr hier:  Eltern wünschen sich eine digitale Schule

Sonntag, 13. November 2016

Kurz gefasst: Elterngeld und Elternzeit

Wo kann ich Elterngeld beantragen? 
Wie lange soll ich Elternzeit nehmen? 
Wieso werden beim Elterngeld Werbungskosten abgezogen? 
In diesem Elterngeld-Elternzeit-Ratgeber erfährst du alles zum Elterngeldantrag und zur Elternteilzeit, wie du Elterngeld berechnen und Elternzeit verlängern kannst und vieles mehr!

https://www.kidsgo.de/ratgeber/elternzeit-elterngeld/

Sonntag, 6. November 2016

Basiselterngeld und ElterngeldPlus

Was bringt das ElterngeldPlus?
Die Bundesregierung will junge Eltern finanziell besser stellen, und ihnen einen flexibleren Wiedereinstieg ins Berufsleben ermöglichen. Die beiden wichtigen Bausteine in dieser Reform des bestehenden Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetzes (BEEG) sind das sogenannte „Elterngeld Plus“ und die Neuerung bei der Elternzeit. Beide Änderungen sind zum 1.1.2015 in Kraft getreten, betreffen aber erst Geburten nach dem 1.7.2015. Vor allem der kurzfristige, vorzeitige Rückkehranspruch von Arbeitnehmern in Kombination mit dem Wegfall der Zustimmungspflicht des Arbeitgebers wird erhebliche Auswirkungen auf die Personalplanung in Unternehmen haben. Welche Regelungen im Detail geplant sind, und wie Sie sich als Arbeitgeber vorbereiten sollten, lesen Sie auf dieser Seite.

Mit dem ElterngeldPlus, dem Partnerschaftsbonus und der Flexibilisierung der Elternzeit treten Neuregelungen in Kraft, von denen Unternehmen und ihre Beschäftigten profitieren.

Durch das ElterngeldPlus wird es für Mütter und Väter attraktiver, früher ins Berufsleben zurückzukehren. Das kann Unternehmen Vorteile bringen. Denn zum einen bleibt dadurch das Know-how der Beschäftigten besser erhalten. Zum anderen fallen jene Kosten niedriger aus, die damit verbunden sind, eine Auszeit zu überbrücken, die Beschäftigten wieder einzuarbeiten und zu qualifizieren oder neues Personal einzustellen. Die kürzeren Ausfallzeiten sind somit ein deutliches Plus für die Wirtschaft.
Mit den Neuregelungen, die für Geburten nach dem 1. Juli 2015 gelten, können Mütter und Väter Elterngeldbezug und Teilzeitarbeit künftig einfacher miteinander kombinieren. Die Nachfrage nach Teilzeit wird somit steigen, insbesondere nach vollzeitnahen Teilzeitmodellen. Unternehmen, die sich darauf einstellen und familienfreundliche Arbeitszeitmodelle anbieten, haben klare Vorteile im Wettbewerb um Fachkräfte.
Diese Blogreihe stellt Ihnen die zentralen Neuregelungen vor, zeigt, wie Arbeitgeber und Beschäftigte gemeinsam profitieren können und gibt Ihnen Tipps zur Umsetzung.

Das bisherige Elterngeld – heute Basiselterngeld
Berechtigte
• Eltern haben Anspruch auf Elterngeld die ihre Kinder nach der Geburt selbst betreuen und erziehen,
• nicht mehr als 30 Stunden in der Woche erwerbstätig sind,
• mit ihren Kindern in einem Haushalt leben,
• einen Wohnsitz oder ihren gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland haben,
• ein zu versteuerndes Einkommen: gemeinsam unter 500 000 €/allein unter 250.000 € und
• freizügigkeitsberechtigt sind bzw. ausländerrechtliche Bestimmungen erfüllten
(weitere Ausnahmen sind gesetzlich geregelt)

Das bisherige Elterngeld ist jetzt das sogenannte Basiselterngeld
Basiselterngeld, Silke Mekat, Beratung, Training, Coaching, Elternzeit, Wiedereinstieg, Frauen in Balance, Haufe Akademie, Entspannung Stress Burnout Veranstaltung, Seminar, Karriere, Kind, Beruf, Alltag, Haufe, Elternzeit, WiedereinstiegDenn, über 90 Prozent der jungen Erwachsenen finden, dass beide Elternteile sich um die Kinder kümmern sollten. *
* Quelle: BIBB 2013, Familienleitbilder.





Das bisherige Elterngeld …
• ist ein Einkommensersatz für maximal 14 Monate nach Geburt eines Kindes. Die Eltern können diese 14 Monate untereinander aufteilen.
• kann ein Elternteil mindestens für zwei und höchstens für zwölf Monate nutzen. Zwei Partnermonate erhält die Familie dazu, wenn auch der Partner das Kind betreut.
• … orientiert sich am monatlichen Erwerbseinkommen vor der Geburt und beträgt monatlich mindestens 300 und höchstens 1.800 Euro.
• Voraussetzung Minderung des Erwerbseinkommens
•  … ersetzt in der Regel das Voreinkommen zu 67 Prozent. Für Geringverdiener unter 1.000 Euro steigt die Ersatzrate bis auf 100 Prozent: je geringer das Einkommen, desto höher die Ersatzrate.
• Zwei Elterngeldvarianten: Elterngeld mit Erwerbstätigkeit im Bezug (Tz bis 30 WStd.) (bis 2.770 € Einkommenshöhe) und Elterngeld ohne Erwerbstätigkeit im Bezug mindestens 300 € und höchstens 1800 € ohne Einkommen: 300 € Mindestbetrag
•  … erlaubt Teilzeit bis zu 30 Wochenstunden und ersetzt die Differenz zum Einkommen vor der Geburt. Dabei wird allerdings bisher ein ganzer Elterngeldmonat verbraucht, ggfs. zuzüglich Geschwisterbonus, Mehrlingszuschlag




Längere Bezugsdauer bei Elterngeld Plus
Bisher konnten Eltern, auch wenn sie in Teilzeit arbeiteten, das Elterngeld lediglich für 14 Monate beantragen. Haben jedoch beide Elternteile die Arbeitszeit reduziert und parallel dazu Elterngeld bezogen, waren die 14 Monate bereits nach 7 aufgebraucht, da bisher die Elterngeldmonate beider Elternteile addiert wurden.
Eltern, die während der Elternzeit in Teilzeit arbeiten, erhalten das Elterngeld Plus künftig doppelt so lange wie bisher das Basiselterngeld, also bis zu 28 Monate. Ein bisheriger Elterngeldmonat wird zu zwei Elterngeld Plus-Monaten. Unterm Strich bekommen in Teilzeit arbeitende Eltern über den gestreckten Zeitraum dann genauso viel Elterngeld wie Eltern, die auf Berufstätigkeit verzichten.
Einführung eines Partnerschaftsbonus, auch für Alleinerziehende
Arbeiten beide Elternteile während der Elternzeit gleichzeitig in Teilzeit in einem Umfang von 25 bis 30 Wochenstunden, erhalten sie den sogenannten Partnerschaftsbonus zusätzlich oben drauf. In diesem Fall erhält jeder Elternteil weitere vier Monate Elterngeld Plus. Dieser Bonus wird auch alleinerziehenden Müttern und Vätern, die sich das gemeinsame Sorgerecht teilen, gewährt.
Bisher konnten Eltern, auch wenn sie in Teilzeit arbeiteten, das Elterngeld lediglich für 14 Monate beantragen. Haben jedoch beide Elternteile die Arbeitszeit reduziert und parallel dazu Elterngeld bezogen, waren die 14 Monate bereits nach 7 aufgebraucht, da bisher die Elterngeldmonate beider Elternteile addiert wurden.
Eltern, die während der Elternzeit in Teilzeit arbeiten, erhalten das Elterngeld Plus künftig doppelt so lange wie bisher das Basiselterngeld, also bis zu 28 Monate. Ein bisheriger Elterngeldmonat wird zu zwei Elterngeld Plus-Monaten. Unterm Strich bekommen in Teilzeit arbeitende Eltern über den gestreckten Zeitraum dann genauso viel Elterngeld wie Eltern, die auf Berufstätigkeit verzichten.
Einführung eines Partnerschaftsbonus, auch für Alleinerziehende
Arbeiten beide Elternteile während der Elternzeit gleichzeitig in Teilzeit in einem Umfang von 25 bis 30 Wochenstunden, erhalten sie den sogenannten Partnerschaftsbonus zusätzlich oben drauf. In diesem Fall erhält jeder Elternteil weitere vier Monate Elterngeld Plus. Dieser Bonus wird auch alleinerziehenden Müttern und Vätern, die sich das gemeinsame Sorgerecht teilen, gewährt.

Politische Zielsetzungen

Das neue Gesetz soll die Wünsche der Beschäftigten Kind und Beruf partnerschaftlichen zu vereinbaren unterstützen

Sicherung der Lebensgrundlage und Förderung der Erwerbsbeteiligung:
Elterngeld Plus: durch einen längeren Elterngeldbezug und ein damit insgesamt höheres Elterngeld, wird ein Wiedereinstieg innerhalb der ersten 14 Lebensmonate des Kindes in Teilzeit lohnender
Stärkung der Partnerschaftlichkeit:
Partnerschaftsbonus: Paare, die Kinderbetreuung und Beruf gemeinsam meistern, werden vier Monate zusätzlich gefördert.
Zeit für die Bedürfnisse in der Familie schaffen:
Flexibilisierung der Elternzeit: so können Mütter und Väter flexibler Auszeiten vom Job nehmen.

Sonntag, 30. Oktober 2016

Ein Elterngeldmonat = zwei ElterngeldPlus-Monate

Das neue ElterngeldPlus
 
Zwar änderte sich an der Berechnungsgrundlage des Elterngelds insoweit nichts, als das Elterngeld sich an der Höhe des monatlich verfügbaren Erwerbseinkommens (Durchschnitt der zwölf Monate vor der Geburt) orientiert und mindestens 300,00 EUR und höchstens 1.800,00 EUR beträgt, jedoch soll es künftig für die Berechnung nicht mehr auf die Höhe des entgangenen Lohns ankommen. Stattdessen wird das für den vollen Lohn im Zeitraum vor der Geburt berechnete Elterngeld als Grundlage genommen.

Das neue Elterngeld Plus …
• … können alle Mütter und Väter nutzen – insbesondere, wenn sie während des Elterngeldbezuges Teilzeit arbeiten.
• … ersetzt das wegfallende Einkommen abhängig vom Voreinkommen zu 65 bis 100 Prozent – wie das bewährte Elterngeld. l… ist vor allem ein Angebot für Eltern, die in Teilzeit arbeiten. Sie können das Elterngeld Plus doppelt so lange beziehen wie das bisherige Elterngeld. Es gilt: Ein Elterngeldmonat sind zwei Elterngeld Plus-Monate
• … ist in gleichem Maße auch für Alleinerziehende ein Gewinn. Sie können zusammen mit den Partnermonaten die Zahl der Elterngeld Plus-Monate deutlich ausdehnen.

Ein Elterngeldmonat = zwei ElterngeldPlus-Monate
 
Auch bisher können Eltern Teilzeitarbeit und Elterngeld kombinieren, allerdings verlieren sie nach der bisherigen Regelung einen Teil ihres Elterngeldanspruchs. Das ändert sich für Geburten seit dem 1. Juli 2015: Arbeiten Eltern während des Elterngeldbezugs in Teilzeit, bekommen sie längerElterngeldPlus. Aus einem Elterngeldmonat werden zwei Monate ElterngeldPlus. So können Mütter und Väter ihr Elterngeldbudget besser ausschöpfen. Zudem verlängert das ElterngeldPlus den Elterngeldbezug auch über den 14. Lebensmonat des Kindes hinaus.

Sonntag, 23. Oktober 2016

Eine Besonderheit beim ElterngeldPlus ist der Partnerschaftsbonus

Der Partnerschaftsbonus
Eine Besonderheit beim ElterngeldPlus ist der Partnerschaftsbonus
Arbeiten beide Eltern gleichzeitig in vier auf einander folgenden Monaten monatlich durchschnittlich 25 bis 30 Wochenstunden, so erhält jedes Elternteil für vier weitere Monatsbeiträge Elterngeld Plus. Die Höhe des Elterngeldes in einem Partnerschaftsbonus-Monat wird genauso berechnet wie in einem Elterngeld Plus-Monat. Durch diese Regelung soll die partnerschaftliche Aufteilung von familiären und beruflichen Aufgaben in der Familie gefördert werden und Frauen gleichzeitig eine frühere Rückkehr in den Beruf ermöglicht werden.
Hierbei handelt es sich um einen einmaligen Anspruch für beide Elternteile. Ein Mehrfachbezug ist nicht möglich. Erfüllen Eltern mehrmals die Voraussetzungen zum Erhalt des Partnerschaftsbonus, so werden die vier Partnerschaftsmonate trotzdem nur einmal gewährt. Partnerschaftsbonusmonate sind immer ElterngeldPlus Monate.
Die Partnerschaftsbonusmonate können vor, während, nach oder ganz ohne ElterngeldPlus Bezug in Anspruch genommen werden. Es darf jedoch nach dem 15. Lebensmonat des Kindes keine zeitliche Lücke ohne Bezug von Elterngeld geben und die Voraussetzungen müssen erfüllt sein. Reduziert beispielsweise der Vater nicht seine Arbeitszeit und sei es auch nur in einem der vier aufeinanderfolgenden Monate, so werden die Voraussetzungen nicht erfüllt.

Anspruchsvoraussetzungen für den Partnerschaftsbonus:
Einen Anspruch auf die Partnerschaftsbonusmonate haben Mütter und Väter, die
• ihre Kinder nach der Geburt selbst betreuen und erziehen
• eine Erwerbstätigkeit von 25 bis 30 Wochenstunden ausüben
• mit ihren Kindern in einem Haushalt leben
• ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Wohnsitz in Deutschland haben
• die genannten Voraussetzungen für die Dauer von vier aufeinanderfolgenden Monaten erfüllen
Beide Elternteile müssen den Partnerschaftsbonus beantragen und beide müssen für mindestens vier Monate eine Arbeitszeit zwischen 25 und 30 Wochenstunden durch Vereinbarung mit dem Arbeitgeber nachweisen. Diese vier Monate können auch die Partnerschaftsbonusmonate sein. Darüber hinaus müssen die Partnerschaftsbonusmonate unmittelbar an den Elterngeld(Plus) Bezug anschließen. Sie sollten, müssen aber nicht mit der Elternzeit verknüpft sein. Werden die Partnerschaftsbonusmonate mitten im Elterngeldbezug genommen, dann schließen sich weitere Elterngeld(Plus) Monate an.
Wichtig: Beide Elternteile müssen die Voraussetzungen für den Partnerschaftsbonus erfüllt. Arbeitet beispielsweise ein Elternteil im Monatsdurchschnitt mehr als 30 Wochenstunden, so kann dies dazu führen, dass der durch den Elterngeldbescheid festgesetzte Anspruch für beide aufgehoben wird. In diesem Fall wären sogar Rückforderungen für bereits ausgezahlte Partnerschaftsbonusbeträge denkbar.

Verteilung der Elterngeldmonate auf die Eltern
Basiselterngeld, ElterngeldPlus und die Partnerschaftsmonate sind untereinander kombinierbar. Welche Gestaltung der Elternzeit vorteilhaft ist, hängt von den jeweiligen Lebensumständen, den Möglichkeiten der Kinderbetreuung sowie den finanziellen Rahmenbedingungen ab. Eltern sollten sich dazu informieren und beraten lassen. Hilfen bietet z.B. der Elterngeldrechner auf der Internet Seite des Bundesfamilienministeriums www.bmfsfj.de.
Arbeiten beide Elternteile während der Elternzeit gleichzeitig in Teilzeit in einem Umfang von 25 bis 30 Wochenstunden, erhalten sie den sogenannten Partnerschaftsbonus zusätzlich oben drauf. In diesem Fall erhält jeder Elternteil weitere vier Monate Elterngeld Plus. Dieser Bonus wird auch alleinerziehenden Müttern und Vätern, die sich das gemeinsame Sorgerecht teilen, gewährt.

Beispiel 1:
Die Mutter bezieht für die ersten sechs Monate Basiselterngeld. Der Vater bleibt gleich nach der Geburt auch zu Hause und bezieht Basiselterngeld, die sogenannten Partnermonate. Im siebten Lebensmonat steigt die Mutter mit 25 Wochenstunden wieder in den Beruf ein und beide Eltern beziehen den Partnerschaftsbonus in den Monaten sieben bis zehn. Der Vater arbeitet mit reduzierter Stundenzahl von 30 Stunden. Vom Monat elf bis 22 bezieht die Mutter ElterngeldPlus und arbeitet weiter in Teilzeit, während der Vater wieder in Vollzeit tätig ist.

Beispiel 2:
Vater und Mutter wollen sich die Betreuung ihres Sohnes partnerschaftlich teilen. Beide arbeiten gern, sie möchten den Kontakt zu Kollegen und Firma und den Anschluss an den Berufsalltag nicht verlieren. Die Betreuung ihres Sohnes teilen sie sich deshalb und steigen beide nach der Geburt bzw. Mutterschutz gleich wieder ein. Sie beantragen ElterngeldPlus und arbeiten für jeweils 14 Monate in Teilzeit. So haben sie insgesamt Anspruch auf 28 Monate ElterngeldPlus. 24 Monate Elterngeld plus vier Monate Partnerschaftsbonus. Diese ElterngeldPlus Monate können sie über den 14. Lebensmonat hinaus schieben, um so z.B. die Einschulung und die meist sehr kurzen Unterrichts Zeiten auffangen zu können.

Damit wird partnerschaftliche Kinderbetreuung möglich, Familien bleiben während einer Teilzeittätigkeit länger finanziell abgesichert und die Eltern können ihre beruflichen Ziele gleichzeitig weiterverfolgen.

Einführung eines Partnerschaftsbonus, auch für Alleinerziehende.
Dieser Bonus wird auch alleinerziehenden Müttern und Vätern, die sich das gemeinsame Sorgerecht teilen, gewährt.

Regelungen für Alleinerziehende
Voraussetzungen für Alleinerziehende der Alleinsorge beziehungsweise des alleinigen Aufenthaltsbestimmungsrechts wurden gestrichen
• Neuer Anknüpfungspunkt Voraussetzungen des steuerlichen
• Entlastungsbetrags nach § 24b EStG:
steuerliche Veranlagung nicht nach dem Ehegatten-Splitting-
Verfahren
• lebt allein mit Kind in Wohnung

Mehrlinge und Zwillingsgeburten
Eltern von Zwillingen oder Mehrlingen haben künftig nur noch pro Geburt und nicht mehr pro Kind Anspruch auf Elterngeld. Dies war auch schon vor dem 27. Juni 2013 der Fall. An diesem Tag hatte jedoch das Bundessozialgericht entschieden, dass Eltern bei Zwillings- oder Mehrlingsgeburten nicht nur einen Elterngeldanspruch pro Geburt, sondern für jedes einzelne neugeborene Kind einen eigenen Anspruch haben. Grund war die ungenaue Formulierung des Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetzes (BEEG). Dies wird nun, zum Nachteil von Mehrlingseltern, korrigiert und im Gesetz klargestellt. Diese Regelung trat bereits zum 1.1.2015 in Kraft.

Mittwoch, 19. Oktober 2016

Schnelle Ideen für tolle Laternen

Liebe Leserin,
überall gibt es Bastelsets zu kaufen, wer aber mal eine ganz andere Laterne gestalten will, der wird hier fündig: Einleuchtend: schnelle Ideen für tolle Laternen

Milchkarton Rakete, Elsa oder Minions? Alles ist dabei. Ich finde den Fisch aus Muffinförmchen super ;-)



Viel Spass beim Basteln und Laterne gehen!

Sonntag, 16. Oktober 2016

Die flexiblere Elternzeit: 24 statt 12 Monate Elternzeit


Liebe Leserin,

das Elterngeldplus bringt Vor- und Nachteile für Arbeitgeber
Das Elterngeld Plus brachte Müttern und Vätern mehr Flexibilität, für Arbeitgeber brachte es deutlich mehr Verwaltungsaufwand.
Hier habe ich Euch  Argumente für das Gespräc mit dem Vorgesetzten zusammengestellt, warum sich das ElterngeldPlus auch für Firmen lohnt. Denn wer gut vorbereitet ist, meistert solche Gespräche souverän.

Die Neuregelungen können für Arbeitgeber auch Vorteile mit sich bringen.
1. War es bisher so, dass vor allem die Frauen für Kind und Familie auf eine eigene Berufstätigkeit verzichteten, so können sie mit dem ElterngeldPlus ohne finanzielle Einbußen früher und mit mehr Stunden in den Beruf schon während der Elternzeit arbeiten. Den Unternehmen bleiben Know How, Fachwissen und Kompetenzen erhalten. Ein langes und oft teures Recruiting bleibt so erspart.
2. Berufstätige Eltern und wiederrum besonders die Frauen, stehen mit der Geburt eines Kindes nicht mehr zwangsläufig vor der Entscheidung Kind oder Karriere, da sie den Anschluss an das Berufsleben nicht verlieren müssen.
3. 30 Wochenstunden können Eltern in der Elternzeit maximal arbeiten, dies ist nah an der Vollzeit
4. wenn mehr Frauen während der Elternzeit arbeiten und somit nicht länger aus dem Beruf ganz aussteigen, was heute häufig der Fall ist, so stehen den Unternehmen zusätzliche Fachkräfte zur Verfügung
5. der bedingt durch den demografischen Wandel drohende Fachkräftemangel steht ein weiteres Fachkräftepotenzial entgegen
6. die mit 13 Wochen längere Anmeldefrist der Elternzeit zwischen dem dritten und achten Geburtstag des Kindes, macht eine Planung für Arbeitgeber leichter. Nur sieben Wochen reichen häufig nicht aus, einen Ersatz oder eine Vertretung zu finden.
7. Unternehmen profitieren, wenn die Mitarbeiter Familie und Beruf besser vereinbaren können.
8. Firmen, die ihren Mitarbeitern eine gute Vereinbarkeit von Privat- und Berufsleben bieten, punkten klar bei Mitarbeitern und Bewerbern.
 
Wichtig ist, in Kontakt zu bleiben
Gerade für die Personalplanung ergeben sich mit der größeren Flexibilität der Eltern neue Herausforderungen. Durch die kürzeren Auszeiten vom Beruf der Eltern und die nicht mehr notwendige Zustimmung des Arbeitgebers, machen es für die Unternehmen schwieriger, geeignete Vertretungen zu finden. So können sich vor allem in kleineren Fir¬men schnell personelle Engpässe ergeben. Deshalb ist es wichtig in Kontakt zu bleiben. So können die Wünsche der Eltern mit den betrieblichen Notwendigkeiten in Einklang gebracht werden. Eine Unterstützung durch den Arbeitgeber ist dabei die beste Möglichkeit Beruf und Familie zu vereinbaren und für beide Seiten tragfähige Lösungen zu gestalten. Da die Familien mit den Neuregelungen sehr flexibel sind und jede Situation in der Familie und im Unternehmen anders ist, empfiehlt es sich individuelle Lösungen zu finden.

Bessere Planbarkeit, höheres Fachkräftepotenzial
Profitieren Sie vom früheren Wiedereinstieg: Mit dem ElterngeldPlus wird es für berufstätige Mütter und Väter attraktiver, schon während des Elterngeldbezugs in Teilzeit zu arbeiten und damit früher ins Berufsleben zurückzukehren. Sie können damit ihr fachliches Wissen schneller wieder in Ihr Unternehmen einbringen. Ihre beruflichen Kenntnisse bleiben auf dem aktuellen Stand. Durch die frühere Rückkehr sinken darüber hinaus die Kosten. Denn wenn Eltern längere Zeit aussetzen, müssen Sie Ersatzpersonal einstellen und dessen Qualifizierung bezahlen.
Stärken Sie Ihr Fachkräftepotenzial: Bislang arbeiten Väter häufig in Vollzeit mit Überstunden, Mütter in der Regel halbtags, wobei sie meist auch eine längere Elternzeit nehmen. Wenn beide Elternteile in vollzeitnaher Teilzeit tätig sind und Frauen nicht längerfristig ganz aus ihrem Beruf aussteigen, entsteht dadurch zusätzliches Erwerbsund Fachkräftepotenzial.
 
Die Anmeldefrist für Elternzeiten zwischen dem dritten und achten Geburtstag des Kindes erhöht sich auf 13 Wochen. Das erhöht die Planungssicherheit für Arbeitgeber. Sie können sich rechtzeitig darauf einstellen.
Steigern Sie Ihre Attraktivität als Arbeitgeber: Viele Mütter und Väter wollen sich berufliche und familiäre Aufgaben partnerschaftlich teilen. Der Partnerschaftsbonus unterstützt sie dabei. Durch den Bonus wird es für beide Partner attraktiv, mit 25 bis 30 Wochenstunden zu arbeiten. Die Nachfrage nach Teilzeitangeboten dürfte deshalb steigen – Arbeitgeber mit familienbewussten Teilzeitmodellen können bei beschäftigten Eltern punkten und damit Fachkräfte gewinnen und halten.

Fazit:
Eltern die während ihrer Elternzeit den Anschluss behalten und in Teilzeit weiterarbeiten wollen, profitieren vom ElterngeldPlus. Mit dem ElterngeldPlus erhalten Eltern statt bisher maximal 14 Monaten Elterngeld (12 Monate plus 2 Partnerschaftsmonate) nun bis zu 28 Monate ElterngeldPlus (24 Monate plus 4 Partnerschaftsmonate). Ein ElterngeldPlus Monat entspricht dann maximal der Hälfte des Basiselterngelds. Um die vollen 24 Monate auszuschöpfen, müssen in diesen Monaten alle Anspruchsvoraussetzungen von beiden Eltern erfüllt sein. Ebenfalls können Alleinerziehende diese zusätzlichen vier Monate beantragen, wenn sie in vier aufeinanderfolgende Monate wöchentlich zwischen 25 und 30 Stunden arbeiten.

Der Gesetzgeber möchte so Frauen mehr Anreiz bieten auch mit Kind berufstätig zu sein und schneller wieder eine Teilzeittätigkeit aufzunehmen. Das Fachwissen und die Qualifikation sollen so erhalten bleiben. Unternehmen können weiterhin auf qualifizierte und bewährte Mitarbeiter setzen können und die Zeit der Einarbeitung reduziert sich.
War bisher die Geburt eines Kinds meist mit einer längeren Auszeit vom Beruf für Frauen verbunden, so sollen Eltern dabei unterstützen gemeinsam für ihre Kinder zu sorgen. Gleichzeitig sollen diese Regelungen zu mehr Flexibilität in der Arbeitswelt führen.

Übertragung der Elternzeit
Statt bisher 12 Monate zwischen dem dritten und achten Geburtstag des Kindes, können Eltern nun 24 Monate Elternzeit übertragen. Die Elternzeit kann nicht mehr nur in zwei, sondern drei Zeitabschnitte unterteilt werden. Der Arbeitgeber dabei muss nicht einmal zustimmen. Wechselt ein Arbeitnehmer mit kleinen Kindern den Arbeitgeber, so kann den neuen auch noch ein Elternzeitanspruch aus der Zeit beim vorherigen Arbeitgeber treffen. Zwar hat sich der Zeitraum der Anmeldung einer Elternzeit auf 13 Wochen fast verdoppelt. Jedoch ist dies in vielen Berufen keine wirklich lange Zeit, um eine Vertretung oder einen Ersatz zu finden.
Hohe Flexibilität bei der Personalbedarfsplanung erforderlich
Eine solche Regelung erfordert jedoch eine erhöhte Flexibilität bei der Personalbedarfsplanung und damit eine höhere Bereitschaft der Arbeitgeber, Mitarbeiter in Teilzeit zu beschäftigen. Die Anforderungen für einen Teilzeitantrag werden hiervon nicht berührt. Insoweit verbleibt es bei der bisherigen Rechtslage.

Sonntag, 9. Oktober 2016

Stressfrei durch Zeitmanagement

Liebe Leserin,
wer Beruf und Familie unter einen Hut bekommen möchte, fühlt sich häufig unter Zeitdruck. Nie scheint die Zeit zu reichen. Ständig rennt man ihr hinterher.
Wie keine andere Ressource wird Zeit gerade in Unternehmen verschwendet. Strukturen, mit denen sich quantifizieren lässt, womit Topmanagement und Mitarbeiter ihre Zeit verbringen haben die wenigsten Firmen.

Für Verluste in Millionenhöhe sorgt eine wachsende Zahl an E-Mails und Besprechungen.

Grund dafür sind Fluten von Emails und ausufernde und überhandnehmende Besprechungen. Zu diesen Ergebnissen kam eine aktuellen Studie „Managing Your Scarcest Resource“ der internationalen Managementberatung Bain & Company. Dafür wurde das Zeitmanagement von 17 Konzernen untersucht.
Die Studie identifiziert acht „Todsünden“ im Zeitmanagement und zeigt auf, wie diesen erfolgreich entgegengetreten werden kann.
  • E-Mails und Besprechungen kosten Zeit und die Unternehmen Millionen
  • Führungskräfte erhalten im Schnitt 30.000 E-Mails pro Jahr
  • Rund 15 Prozent der Arbeitszeit der gesamten Belegschaft entfallen auf Meetings
  • Konsequentes Messen des Zeitaufwands und strikte Kontrolle vermeiden das Vergeuden der wertvollen Ressource Arbeitszeit
Die komplette Liste der acht „Todsünden im Zeitmanagement“ sowie Ratschläge zu deren Vermeidung finden Sie hier. (ds)

Zeitmanagement kann helfen, den Alltag zu meistern. Berufstätige Mütter sollten aber nicht jede Minute des Tages verplanen. Dieses „den Terminen hinterher hetzen“ bringt zusätzlichen Stress. Bei der Terminplanung empfiehlt es sich immer zehn Minuten Puffer einzuplanen. Stehe ich im Stau oder fährt mir die U-Bahn vor der Nase weg, gerate ich nicht unter Zeitdruck.

Das Leben als berufstätige Mutter braucht vor allem Struktur. 


Wenn der Kalender zu voll ist, sollte Termine gestrichen werden. Auch freie Zeiten sollten eingeplant werden. Die wichtigste Regel, um Zeitsouveränität zu erlangen lautet: vom Perfektionismus verabschieden, Strukturen verbessern, Aufgaben verteilen und vor allem Prioritäten setzen. Dabei hat sich eine Unterscheidung von Wichtigkeit und Dringlichkeit von Aufgaben bewährt. Teilen Sie Ihre To Do’s in die Dinge auf, die dringend erledigt werden müssen und solche, die noch Zeit haben oder delegierbar sind.


Stressfrei durch Zeitmanagement

Murmeltier, Workaholic oder Genussmensch? Wer seinen natürlichen Biorhythmus kennt, weiß wie der Tag richtig geplant, der Kalender entschlackt und der Urlaub erholsamer wird.

So bleiben Sie bald fühlbar entspannter am Ball - im Beruf und auch privat.


In meinen Seminaren lernen die Teilnehmerinnen deshalb auch den Umgang mit ihrer Zeit bewusster zu gestalten. Wer die Gestaltung der eigenen Zeit stärker selbst in die Hände zu nimmt, arbeitet effizienter, bleibt gesund und ausgeglichen und  hat mehr Zeit fürs Leben und sich selbst.

Wir arbeiten sehr praxisorientiert. Kurzvorträge, Gruppen-, Einzelübungen und Diskussionen wechseln sich ab. Ein intensiver Austausch untereinander und viele praktische Übungen  gewährleisten den Transfer in den Alltag.

Offene Seminare an der Haufe Akademie:

Frauen in Balance: Karriere gestalten. Familie managen. Alltag organisieren. Zur Seminarbeschreibung>>>> Frauen in Balance
Exklusiv für Frauen: Leistungsfähig bleiben ohne auszubrennen Zur Seminarbeschreibung>>>> Exklusiv für Frauen
Den Wiedereinstieg nach der Elternzeit erfolgreich meistern Zur Seminarbeschreibung>>>> Den Wiedereinstieg nach der Elternzeit erfolgreich meistern

Sonntag, 2. Oktober 2016

Sommer adé - der Herbst lädt zum Basteln ein

Liebe Leserinnen,
Pinterest und andere Seiten im Internet, aber auch Zeitschriften sind voll mit allen möglichen Tipps für herbstliche Dekorationen und Basteleien. Vielleicht noch zu Weihnachten wird ähnlich viel gebastelt wie jetzt. Doch der Herbst hat noch etwas Besonderes zu bieten - die Bastelmaterialien fallen einem praktisch vor die Füße, wenn man das Haus verlässt. Bäume locken mit bunten Blättern. Kastanien werfen ihre Früchte ab, aus denen dann niedlich Kastanienmännchen und Tiere entstehen.

Und auch uns hat es erwischt, noch sind die Kastanien nicht soweit, meine Tochter wünschte sich aber ein Halloween Fenster. Das haben wir an einem verregneten Wochenende in Angriff genommen und auch der Eingangsbereich bekam eine herbstliche Dekoration.







Schöne Ideen gibt es auf Pinterest und auch auf Deavita. Einfach inspirieren lassen.

Viele Grüße

Freitag, 30. September 2016

🍁🍂🍃 Herbst * Wandern * bunte Blätter * Sonnenschein 🍁🍂🍃 und Juniorlauf für Kinder von Junior TV in München

Liebe Leserin,
das lange Wochenende zum Tag der Deutschen Einheit steht bevor und der sonnige Herbst lädt zum Wandern ein. Hoffentlich hält sich das Wetter. Das Familien Portal Kimapa hat tolle Wandervorschläge zusammengestellt.

"🍁🍂🍃 Herbst * Wandern * bunte Blätter * Sonnenschein 🍁🍂🍃
Der Herbst ist die beste Zeit zum Wandern. Die Landschaften verwandeln sich in ein Meer aus Farben und bei diesen traumhaften Temperaturen gibt es kaum Schöneres als raus in die Natur zu gehen. Packt die Rucksäcke, schnürt die Wanderschuhe und ab mit den Kindern in die Berge. Wir haben für Euch eine schöne Auswahl an familienfreundlichen Wanderungen rund um München ausgesucht.
http://www.kimapa.de/herbstwanderungen-familien-tourentipps/""

Meine beiden laufen beim Avon Lauf gegen Brustkrebs mit. Am Sonntag, 02. Oktober 2016, 9.00 Uhr. Der TV Sender Junior bietet Kindern ein tolles Rahmenprogramm. Vielleicht hat jemand dazu Lust. Juniorlauf für Kinder von Junior TV

Viel Spaß und und ein schönes Wochenende!

Sonntag, 25. September 2016

Work life balance oder auf der Suche nach der verlorenen Balance

Liebe Leserin,

wir kennen das alle: Termindruck, steigende Arbeitsbelastung, Informationsflut: immer mehr Berufstätige fühlen sich von diesen Entwicklungen überfordert. Kommt die Balance zwischen Privat- und Berufsleben aus dem Gleichgewicht, kann das negative Auswirkungen auf die psychische Gesundheit haben, in jedem Fall wirkt sie sich auf die Zufriedenheit und Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter aus.

Doch die Firmen können hier viel tun. Damit berufstätige Mütter und Väter die täglichen beruflichen und privaten Herausforderungen besser meistern, denn nur wer Lösungen im Kopf hat, reagiert auf Stress gelassener.

10 Argumente für das nächste Gespräch mit dem Chef:

1. Work life Balance ist kein nice to have. In entscheidender Weise hängt der
Unternehmenserfolg auch von der Balance von Arbeits- und Privatleben der Mitarbeiter ab. Loyalität, Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft können nur langfristig stimmen und der Mitarbeiter gegen Abwerbungsversuche geschützt werden, wenn der Arbeitgeber aktiv unterstützt. Zudem rechnen sich auch betriebswirtschaftlich gesehen diese Investitionen, wie verschiedene Studien zeigen. Nicht nur Kosten für Recruiting und Einarbeitung neuer Mitarbeiter sinken, auch krankheitsbedingte Fehlzeiten und deren Kosten reduzieren sich.
Weitere Vorteile sind:
  •  Eine bessere Gewinnung qualifizierter Fach- und Führungskräfte
  • stärkere Bindung guter und wichtiger Mitarbeiter an das Unternehmen
  • höhere Loyalität der Mitarbeiter mit dem Unternehmen
  • gesteigerte Flexibilität und höheres Engagement der Mitarbeiter
  • bessere Nutzung des Kreativitätspotenzials
  • Sicherung des Know Hows
  • Kostenersparnis durch geringere Fluktuation und kürzere familienbedingte Pausen
  • Imagegewinn durch innovative Mitarbeiterführung und gelebte Unternehmenskultur

2. Den Wert der Leistung schätzen – nicht die Präsenz am Arbeitsplatz, in der Teeküche, beim Betriebsausflug, bei späten Meetings etc.

3. Für jede Lebensphase die passende Unterstützung – statt starrer Einsatzpläne, Kernzeiten etc. durch eine lebensphasenorientierte Personalpolitik auf die individuellen Bedürfnisse eingehen, Gestaltungsmöglichkeiten und Freiräume schaffen.

4. Neue Zeiten brauchen neue Lösungen – ein Umdenken ist wichtig. Die nachrückenden Fachkräfte stellen ganz andere Forderungen, als Arbeitgeber es von ihren bisherigen Bewerbern gewohnt sind. Doch Fachkräfte sind rar und werden immer gefragter. Work life balance kann hier mit kleinen Lösungen viel für die Attraktivität eines Unternehmens leisten.

5. Den Mitarbeitern die Kontrolle über ihre Zeit zurückgeben – dann machen sie was sie wollen? Ja, ihre Arbeit. Denn wer seine Arbeitszeit in den Alltag integrieren kann, arbeitet vielleicht zu anderen Zeiten als gewohnt, aber deutlich produktiver.

6. Familienfreundlichkeit großschreiben – Mitarbeiter mit Familienverpflichtungen sind mehrfachen Belastungen ausgesetzt. Schaffen Unternehmen es unterstützend und entlastend einzugreifen, nehmen sie großen Druck von den Arbeitnehmern und gewinnen leistungsfähige und leistungswillige Mitarbeiter, die dies auch noch nach Außen tragen. Ein perfektes Employer Branding
7. Auszeiten ermöglichen – egal, ob Sabattical oder Familienpflegezeit, hier handelt es sich um Zeit in der Mitarbeiter auftanken und sich weiterbilden. Einige Firmen setzen diese Auszeiten bereits jetzt einem Auslandsaufenthalt gleich.

8. Gesundheits- und Fitnessangebote – Unternehmen, die ihre Mitarbeiter unterstützen fit und gesund für den Job und bis zum Erreichen der Rente zu sein, senken so auch ihre Kosten. Es muss nicht gleich eine Fitnessstudio Mitgliedschaft für jeden sein. Vorgesetzte, die Sport und Gesundheit vorleben, motivieren auch ihre Mitarbeiter. Oder bieten Sie die Möglichkeit nach Feierabend regelmäßig zusammen zu joggen oder an einem Firmenlauf teilzunehmen.

9. Führungskräfte schulen – Vorgesetzte, die um die Bedürfnisse und Belastungen ihrer Mitarbeiter wissen, sich wertschätzend und familienbewusst verhalten, binden auch Angestellte und steigern so die Attraktivität des Unternehmens für die eigenen Fachkräfte und im Recruiting

10. Unternehmenskultur – durch eine lebensphasenorientierte Personalpolitik hebt sich das Unternehmen von anderen ab. Mehr Geld können gerade große Arbeitgeber bieten, doch der Mix aus Work-Life-Balance Maßnahmen und einer wertschätzenden Führung macht den Unterschied aus.

Fazit: Oft sind es kleine Dinge wie Änderungen im Verhalten der Führungskräfte oder die Wiedereinstiegsplanung nach einer Auszeit die eine große Wirkung erzeugen. Und wer die Erfahrung gemacht hat, vom Arbeitgeber als ganzer Mensch und nicht nur als Arbeitskraft respektiert zu werden, entwickelt eine höhere Bindung an ein Unternehmen.

Viele Grüße und viel Erfolg im Gespräch mit dem Chef!

Sonntag, 18. September 2016

Kind krank und nun? Was sind meine Rechte?

Liebe Leserin,
viele starten jetzt in Kindergarten oder Schule. Neue Viren und Bakterien kommen damit auf einen zu. Und damit sind Krankheiten vorprogrammiert.

Welche Rechte haben Arbeitnehmer? Wann steht einem Kinderkrankengeld zu und wie viel? Was tun, wenn alle Krankheitstage verbraucht sind?
Sind die Eltern berufstätig, so können sie bei ihrem Kind zu Hause bleiben – so sieht es zumindest der Gesetzgeber vor. Allerdings sind dabei einige Dinge zu beachten. Welche Rechte Arbeitnehmer haben und wie die gesetzlichen Sonderregelungen aussehen, haben Versicherungsexperten der ARAG Versicherungen zusammengestellt.
Als Eltern könnte man fast verzweifeln: Das Kind ist krank, die Großeltern für eine Betreuung nicht erreichbar und der Urlaub ist auch schon aufgebraucht. Bei einer plötzlichen Erkrankung des Kindes muss man als Elternteil flexibel reagieren können, um Arztbesuche und Betreuung zu organisieren. Statistisch gesehen erkranken Kindergartenkinder an bis zu zehn Infekten im Jahr. Damit Arbeitnehmer für diese Fälle nicht ihren Erholungsurlaub aufbrauchen müssen, können sie laut Rechtsexperten auf gesetzliche Sonderregelungen zurückgreifen.

Anspruch auf Vergütung

Nach § 616 BGB hat der Arbeitnehmer weiterhin Anspruch auf Vergütung, wenn er seine Arbeitsleistung für einen unerheblichen Zeitraum nicht erbringen und dafür nicht verantwortlich gemacht werden kann. Eine solche Situation liegt z. B. bei der eigenen Hochzeit, Todesfällen im engsten Familienkreis, der Wahrnehmung von Gerichtsterminen oder auch bei der Erkrankung des Kindes vor. Nach einer Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts ist bei Erkrankung eines Kindes unter acht Jahren ein Zeitraum von fünf Arbeitstagen als so genannte „vorübergehende Verhinderung“ als angemessen angesehen worden. Demnach müsste der Arbeitgeber für fünf Arbeitstage das Gehalt zahlen und kann dafür keine Gegenleistung (z.B. in Form von nachträglichen Überstunden) verlangen. § 616 BGB ist laut Experten der ARAG jedoch in einem Arbeits- oder Tarifvertrag abdingbar, d. h. diese  Regelung kann vertraglich ausgeschlossen werden.

Kinderkrankengeld

Aufgrund des gesetzlichen Freistellungsanspruchs aus § 45 III SGB V kann der Arbeitnehmer allerdings der Arbeit fernbleiben, wenn die Voraussetzungen für einen Anspruch gegenüber der Krankenkasse auf Zahlung des Kinderkrankengeldes vorliegen. Die Krankenkasse müsste dann von Beginn der Krankheit an Krankengeld leisten. Ein Anspruch auf das Kinderkrankengeld besteht, wenn
  • das versicherte Kind jünger als zwölf Jahre oder behindert und auf Hilfe angewiesen ist.
  • ein ärztliches Attest über die Erforderlichkeit der Beaufsichtigung, Betreuung oder Pflege des erkrankten Kindes vorliegt.
  • keine andere im Haushalt lebende Person das Kind betreuen kann.
Der Kinderkrankengeldanspruch besteht für jeden Elternteil für die Dauer von längstens zehn Arbeitstagen im Jahr pro Kind, maximal jedoch bei 25 Tagen bei mindestens drei Kindern. Alleinerziehende haben den doppelten Anspruch in Höhe von pro Kind 20 bzw. maximal 50 Arbeitstagen im Jahr. Als Kind gelten sowohl leibliche und Adoptivkinder als auch Stief-/ Enkel und Pflegekinder, für deren Unterhalt überwiegend der Versicherte aufkommt. Die Höhe des Kinderkrankengeldes bemisst sich ebenso wie das Krankengeld, wenn der Versicherte selbst erkrankt ist, und beträgt 70 Prozent des Bruttoeinkommens, jedoch nicht mehr als 90 Prozent des Nettoeinkommens. Das Kinderkrankengeld muss unter Vorlage der ärztlichen Bescheinigung bei der Krankenkasse beantragt werden, gegenüber dem Arbeitgeber muss die (un-) bezahlte Freistellung sofort geltend gemacht werden.

Fazit

Wurde § 616 BGB nicht vertraglich ausgeschlossen, zahlt zunächst der Arbeitgeber für fünf Arbeitstage das Gehalt, bevor der Anspruch auf Krankengeld gegenüber der Krankenkasse für die weiteren fünf Arbeitstage geltend gemacht werden kann. Wurde  § 616 BGB hingegen ausgeschlossen, so müsste die Krankenkasse für zehn Tage Kinderkrankengeld leisten.

Und hier noch ein paar Tipps aus Omas Zeiten: Hausmittel bei Erkältung

Unterstützend zu den geeigneten Arzneimitteln bei Erkältung können natürlich auch heute noch altbekannte Hausmittel zur Linderung der Erkältungs-Beschwerden genutzt werden.
Hier einige bewährte Hausmittel auf einen Blick:
  • Wadenwickel bei Fieber – nur wenn das Kind nicht fröstelt. Wichtig: Verwenden Sie zum Anfeuchten der Wadenwickel Wasser mit Zimmertemperatur und legen Sie den Wickel immer jeweils nur an einem Bein an. Nach etwa 15 – 20 Minuten wechseln. Mehrmals wiederholen.
  • Lindenblüten- und Holunderblütentee: Dank der schweißtreibenden Wirkung ein echter Klassiker bei Fieber.
  • Kartoffelwickel bei Halsschmerzen: wohltuende Wärme, die bei Halsschmerzen gut tut. Sollte eine Mandelentzündung vorliegen, ist eher ein kühlender Effekt gefragt. Hier können Sie auf einen Umschlag mit Quark ausweichen.
  • Salbeitee bei Halsschmerzen. Am besten mehrmals am Tag richtig heiß gurgeln.
  • Inhalation bei Schnupfen – das löst das Sekret! Ideal zur Inhalation sind Präparate  mit Thymian oder Cineol. Cineol ist der wirksamkeitsbestimmende Bestandteil des bei Erkältung bereits lange genutzten Eukalyptusöls. Dabei ist Cineol nicht nur hochwirksam, sondern gleichzeitig auch gut verträglich. Cineol hat einen schleimlösenden Effekt und wirkt darüber hinaus antibakteriell und entzündungshemmend.

Erst die Arbeit, dann das Vergnügen?

"Es gibt Wichtigeres im Leben, als beständig dessen
Geschwindigkeit zu erhöhen."
(Mahatma Gandhi)


Liebe Leserinnen,

vor einiger Zeit las ich in einer Zeitschrift die "Lebensbilanz" einer 83-Jährigen. Wenn sie ihr Leben noch mal leben dürfte, erzählte die Dame, würde sie alberner und weniger hygienisch sein. Und sie hätte auch gerne öfter die Schule geschwänzt, mehr Schokolade, weniger Gemüse gegessen, mehr Berge bestiegen und häufiger nackt gebadet.

Jeder hat seine eigenen Träume und Spinnereien - wollten Sie nicht schon immer mal etwas Unvernünftiges tun – Schokolade essen und nicht daran denken, dass einem schlecht wird oder wie die Kalorien wieder runter sollen, den Kuchen für´s Kindergartenfest kaufen, statt selber zu backen, einen Nachmittag auf der Couch zu verbringen, auch wenn die Wäscheberge und Wollmäuse warten, einen Termin schwänzen oder...?

Oder wie ein chinesisches Sprichwort sagt:

Die Arbeit läuft dir nicht davon, wenn du deinem Kind den Regenbogen zeigst. Aber der Regenbogen wartet nicht, bis du mit der Arbeit fertig bist.

Tun Sie es heute!

Herzliche Grüße und viel Spass

 

P.S. Treffen wir uns?


Hier finden Sie die nächsten Termine, die offen für jeden buchbar sind: Seminare an der Haufe Akademie.


Frauen in Balance: Karriere gestalten. Familie managen. Alltag organisieren.


Die nächsten Termine:


27. und 28.10.2016 München


28. und 29.11.2016 Köln


14. und 15.12.2016 Stuttgart


Infos & Buchung >>>> Frauen in Balance