Montag, 30. März 2015

Ruhe Tipps, die besser sind als Urlaub: Neu statt alt

Liebe Leserinnen,
an manchen Tagen kostet der ganz normale Alltag zu viel unserer Kraft. Dann ist ein Neustart fällig, doch woher soll der kommen? Alles hinter sich lassen und in den Urlaub fliegen, geht ja auch nicht. Doch auch im Alltag, kann man ab und an das Hamsterrad durchbrechen.

Kleine Schritte helfen

  • verwöhnen Sie sich einmal selber und warten Sie nicht ab, bis Ihr Mann Ihnen mal wieder Blumen schenkt oder es zum Geburtstag Geschenke gibt. Belohnen Sie sich auch für kleine Erfolge
  • Besorgen Sie sich eine duftende Handcreme, so sorgen z.B. Zitrusdüfte für gute Laune undd as jedes Mal nach dem Händewaschen
  • schreiben Sie einmal wieder einen richtigen Brief. Nicht nur schnell eine What app oder SMS. Ihre Gedanken und Wünsche isnd mehr wert, als eine kurze Textnachricht
  • Beginnen Sie den Tag einmal mit etwas neuem. Statt schnell aus dem Haus zu hetzen, stehen Sie vielleicht ein paar Minuten eher auf und geniessen in aller Ruhe eine Tasse Kaffee
  • Spielen Sie mal wieder Karten, statt Fernsehen zu schauen am Abend
  • nehmen Sie sich 10 Minuten mehr Zeit für den Weg zur Arbeit oder beim Einkaufen und gehen Sie bewusst durch die Welt. Beobachten Sie die Vögel, geniessen Sie die Frühlingssonne auf Ihrer Haut

Ich kann Sie unterstützen

In meinem Vereinbarkeits Coaching arbeiten wir an Ihrer persönlichen Work Life Balance und erstellen schon in unserem ersten Treffen die erste Wege aus dem täglichen Hamsterrad. Wenn Sie wissen möchten, wie Vereinbarkeit von Beruf und Familie für Sie gelingen kann, klicken Sie hier, damit wir ins Gespräch kommen können: Kontakt

Freitag, 27. März 2015

Oster Geschenk gesucht? Verschenken Sie doch einmal Zeit

"Es hört doch jeder nur, was er versteht." (Johann Wolfgang von Goethe) 


Nur noch wenige Tage bis Ostern. Man schenkt sich heute ja mehr als nur schnöde Schokoladeneier, oder? Zumindest die vielen Kataloge, Zeitschriftenartikel und TV Spots lassen diesen Gedanken aufkommen.
Dann schenken Sie doch einfach "ein Ohr". Fangen Sie heute gleich an und hören Sie Ihrem Kollegen, der Partnerin oder der Nachbarin richtig aufmerksam zu. 

Nehmen Sie sich Zeit. Lassen Sie sich auf Ihr Gegenüber ein. 

Aufmerksamkeit - ungeteilte - ist eines der wertvollsten Güter heutzutage.

Wo und wann haben Sie schon mal ungeteilte Aufmerksamkeit genossen oder geschenkt?
Und was haben Sie damit alles erlebt?"
Warum also nicht Zeit und die ungeteilte Aufmerksamkeit zu Ostern verschenken.




Und wie ist es bei mir?
Als Mutter und Unternehmerin sind die Tage meist zu kurz für all das, was zu erledigen ist. Da bleibt im Alltag oft zu wenig Zeit für meinen Mann und mich. Deshalb haben wir alle zwei Wochen frei und gönnen uns einen Abend zu zweit. Der Babysitter wird bestellt und wir gehen schön essen. Dabei stört kein Telefon, kein iPad oder Co, an diesen Abenden tauschen nur wir uns aus. Diese Abende sind wertvoll und halten unsere Beziehung am Leben.

Mit meiner Tochter verbringe ich ganz bewusst Zeit am Nachmittag, wenn sie aus dem Kindergarten wieder da ist. Dann spielen oder malen wir. Ich schaue ihr beim Hockey Training zu oder wir gehen zusammen in ein Theaterstück.

Herzliche Grüße

Montag, 23. März 2015

Checkliste: so finden Sie die richtige Kita!


Liebe Leserinnen,
die Bertelsmann Stiftung hat eine Checkliste erstellt, die Eltern hilft, den idealen Betreuungsplatz für ihr Kind zu finden. Wenn Sie den Großteil der Fragen mit ja beantworten können, wird Ihr Kind in dieser Kinderbetreuungseinrichtung bestens aufgehoben sein. In jedem Fall sollten Sie aber auch auf Ihr Bauchgefühl hören!

14 Fragen, auf die Sie eine Antwort haben sollten

Zu den Rahmenbedingungen der Kita
  • Passen die Öffnungszeiten zu Ihren Betreuungswünschen, und gehen die Erzieher/innen flexibel mit Ihren Zeitwünschen um? Ist die Kita gut erreichbar, wohnen Freundinnen und Freunde Ihres Kindes in der Nähe?
  • Wirken Außengelände und Gebäude freundlich?
  • Sind Geräte und Spielmaterialien offen zur freien Verfügung der Kinder? Gilbt es Treffpunkte für Erwachsene, Eltern und Erzieher/innen? Wirkt die gesamte Atmosphäre einladend?
  • Kooperiert die Kita mit der Grundschule und mit anderen Einrichtungen, zum Beispiel mit Sportvereinen, Beratungsstellen oder mit der Musikschule?
Zu den Angeboten für Kinder
  • Schätzen die Erzieher/innen die Ideen und Neugier der Kinder?
  • Beteiligen sie die Kinder aktiv an der Planung und Gestaltung des Alltags und der Angebote?
  • Was lernen die Kinder im Kindergarten? Werden ihnen spannende, auch nicht-alltägliche Anregungen geboten, wie beispielsweise eine Bewegungsbaustelle, Medien, eine Naturkunde-Werkstatt, Wassertage, Museumsbesuche, Musikangebote? Gibt es vielfältige Anregungen zur Sprachförderung und zum Entdecken und Erforschen der Welt?
  • Werden die Kinder auch sozial gefördert? Lernen sie Selbstständigkeit, Streit schlichten und das Zusammenspiel mit anderen?
Die Kooperation mit den Eltern
  • Informieren die Erzieher/innen Sie gut, zum Beispiel durch ein schriftliches Arbeitskonzept, über Angebote, Ziele und Besonderheiten der Kita?
  • Sprechen die Erzieher/innen Sie und Ihr Kind direkt an? Gehen sie kompetent auf Ihre Fragen ein? Fühlen Sie sich willkommen?
  • Informieren Erzieher/innen Eltern regelmäßig über die Entwicklung ihres Kindes? Gibt es ausgewertete Beobachtungen und Mappen, die die Entwicklung der Kinder individuell festhalten?
  • Bieten die Erzieher/innen Beratung an, wenn es um Ihr Kind geht, beispielsweise eine Begleitung beim Start Ihres Kindes in der Kita?
  • Ist Ihre aktive Mitwirkung erwünscht, zum Beispiel bei Hospitationen, der Gestaltung des Kita-Alltags, der Planung von Aktivitäten?
  • Begegnen Erwachsene und Kinder einander mit Respekt und Wertschätzung? Herrscht eine gute Atmosphäre auch im Umgang der Erzieher/innen untereinander? Glauben Sie, dass sich Ihr Kind hier wohlfühlen könnte?

Insbesondere wir Frauen stehen nach der Elternzeit vor ganz neuen emotionalen und organisatorischen Herausforderungen. Auf einmal sind ganz andere „Managementaufgaben” und „Führungskompetenzen” gefordert.


Ein Coaching kann den Wiedereinstieg ins Berufsleben günstig unterstützen.
Galt früher die Alternative Karriere oder Kind, so stellt sich heute eher die Frage, wie Karriere und Kind oder Kinder miteinander vereinbart werden können, um Familie und Beruf in Balance zu halten. 
 
Nur eins ist sicher: für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf gibt es keine Standardlösungen!  Zielorientierung gepaart mit Pragmatismus und Realitätssinn ist gefragt.

Mit einem Coaching werden Ihre Ressourcen wieder aktiviert und die Weichen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf gestellt.

Sprechen Sie mich an und entwickeln Sie mit meiner Unterstützung Ihre persönlichen Erfolgsstrategien für eine gelungene Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Elternzeit und beruflicher Wiedereinstieg und Coachings.


Ich unterstütze Sie dabei, neue, individuelle Visionen, Wünsche, Ziele und Strategien für Ihre berufliche Zukunft, für eine gelungene Balance von Beruf und Privatleben oder die zu lösende Situation zu entwickeln und umzusetzen.

Ich freue mich auf Ihre Mail oder Ihren Anruf: Kontakt





Quelle: mit weiteren Informationen und Checklisten finden Sie unter: www.kinder-frueher-foerdern.de

Freitag, 20. März 2015

Kita-Platz-Suche: wie findet man einen Kindergartenplatz in München?

Liebe Leserinnen,
nach dem 15. April 2015 vergeben die städtischen Kindergärten, Krippen, Horte und Häuser für Kinder (Krippe bis Hort in einem Haus) sowie Kooperationseinrichtungen freier Träger wieder freie Plätze. Alle Vormerkungen, die bis zu diesem Zeitpunkt eingegangen sind, gelten als rechtzeitig.

Leicht macht es seit neuestem den Eltern in München der online kita-finder der Stadt. Hier kaönnen sich Eltern bzw. deren Kinder vormerken lassen. Hier klicken: kita-Finder

Die Abendzeitung hatte im Oktober 2014 dazu einen sehr interessanten Artikel


Vor allem bei den Krippen (0- bis 2-Jährige) reichen die Plätze längst nicht, um alle Kinder unterzubringen.


Dabei buttert die Stadt seit Jahren Millionen in den Ausbau von Kindergärten, Horten und Krippen.

Gerade erst sind 35 neue Kitas in Betrieb gegangen, weitere 19 werden bald fertig. Macht 4000 neue Plätze fürs laufende Jahr, zwei Drittel davon sind Krippenplätze, schrieb die Abendzeitung.


Weitere 390 Millionen Euro steckt die Stadt bis 2017 in nochmal 8500 Plätze, dazu kommen 121,5 Millionen Euro Zuschüsse für neue Häuser, die freie Träger errichten wollen.



Die Lage bei den Kindergärten
Nur knapp jedes zehnte Kind findet keinen Platz.
Verteilung nach Stadtgebieten:
Top: Die dicht besiedelte Maxvorstadt (wo viele Studenten und Singles wohnen), hat mit einem Versorgungsgrad von 126 Prozent mehr Plätze als Kinder. Allein die Caritas meldete letzten Herbst im Bereich Altstadt und Maxvorstadt 50 freie Kindergartenplätze. Auch in Schwabing-Freimann (Versorgungsgrad 105 Prozent) sollte jedes Kind einen Platz finden.
Flop: Anders in Neuhausen-Nymphenburg, Laim, Obergiesing und Schwabing-West. Hier fehlen noch so viele Plätze, dass jedes vierte Vorschulkind leer ausgeht – oder in ein anderes Viertel ausweichen muss.

Krippen:
Hier ist die Lage sehr viel schwieriger. Nur halb so viele Krippen- wie Kindergartenplätze gibt es stadtweit. Damit können nur zwei von drei Kindern im Krippenalter überhaupt einen Platz finden.
Top: Maxvorstadt hier haben 63 Prozent der Kleinkinder Chancen.
Flop: Obergiesing: Nur jedes siebte Kleinkind kann hier untergebracht werden (Versorgungsgrad: 15 Prozent).
Das Problem: Personalmangel
Die schönsten neuen Kitas helfen allerdings nicht weiter, solange Personal fehlt, das darin arbeiten möchte: An die 1000 Erzieherinnen und Kinderpfleger fehlen aktuell in München (AZ berichtete).

Wie finden Eltern einen Krippen-, Kindergarten- oder Hort-Platz?
Sehr empfehlen kann ich die „Kita-Elternberatung“. Diese städtische Beratungsstelle hat einen stadtweiten Überblick über alle freien Plätze bei städtischen, kirchlichen Einrichtungen oder privaten/freien Trägern. Hier bekommt man auch eine gewisse Beratung zu den verschiedenen Angeboten Tel.: 089/ 233-96771; Mail an kita-eltern@muenchen.de). Sehr positiv finde ich, dass man Wunschkindergärten nennen kann und diese auch Berücksichtigung finden.

Uns hat die Elternberatung oder auch U3 Stelle genannt sehr geholfen. Leider mussten wir 4 Mal den Kindergarten wechseln und bekamen jedes Mal schnelle Hilfe durch die Stadt München. So dass wir heute sehr zufrieden mit dem Kinderhaus am Westpark sind.  Obwohl eigentlich auf lernschwache Kinder spezialisiert, geht unsere Tochter in eine nicht integrative Gruppe. Dort traf sie das erste Mal auf wirklich motivierte, unglaublich liebevolle und sehr engagierte Erzieherinnen und ein Leitungsteam, das immer ein offenes Ohr hat. So gibt es hier eine eigene Pädagogin für die Vorschule, die sich auch unsere Tochter ansah, mit dem Ergebnis, dass sie vorzeitig in die Vorschule aufgenommen wurde. Seitdem geht es ihr richtig gut und sie fühlt sich einfach wohl. Für uns als Eltern natürlich sehr beruhigend und auch entspannend.

Stadtbezirk Versorgungsgrad

1 Altstadt-Lehel 54%
2 Ludwigsvorstadt/Isarvorstadt 46%
3 Maxvorstadt 63%
4 Schwabing-West 27%
5 Au-Haidhausen 36%


6 Sendling 38%
7 Sendling-Westpark 41%
8 Schwanthalerhöhe 41%
9 Neuhausen-Nymphenburg 36%
10 Moosach 34%


11 Milbertshofen-Am Hart 35%
12 Schwabing-Freimann 52%
13 Bogenhausen 37%
14 Berg am Laim 25%
15 Trudering-Riem 45%


16 Ramersdorf-Perlach 46%
17 Obergiesing 15%
18 Untergiesing-Harlaching 40%
19 Thalkirchen-Obersendling-Forstenried-Fürstenried 36%
20 Hadern 42%


21 Pasing-Obermenzing 41%
22 Aubing-Lochhausen-Langwied 28%
23 Allach-Untermenzing 39%
24 Feldmoching-Hasenbergl 36%
25 Laim 28%

LHM gesamt 45%




Insbesondere Frauen stehen nach der Elternzeit vor ganz neuen emotionalen und organisatorischen Herausforderungen. Auf einmal sind ganz andere „Managementaufgaben” und „Führungskompetenzen” gefordert.


Ein Coaching kann den Wiedereinstieg ins Berufsleben günstig unterstützen.
Galt früher die Alternative Karriere oder Kind, so stellt sich heute eher die Frage, wie Karriere und Kind oder Kinder miteinander vereinbart werden können, um Familie und Beruf in Balance zu halten. 
 
Nur eins ist sicher: für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf gibt es keine Standardlösungen!  Zielorientierung gepaart mit Pragmatismus und Realitätssinn ist gefragt.

Mit einem Coaching werden Ihre Ressourcen wieder aktiviert und die Weichen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf gestellt.

Sprechen Sie mich an und entwickeln Sie mit meiner Unterstützung Ihre persönlichen Erfolgsstrategien für eine gelungene Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Elternzeit und beruflicher Wiedereinstieg und Führungskräfte Coachings.
Ich unterstütze Sie dabei, neue, individuelle Visionen, Wünsche, Ziele und Strategien für Ihre berufliche Zukunft, für eine gelungene Balance von Beruf und Privatleben oder die zu lösende Situation zu entwickeln und umzusetzen.

Ich freue mich auf Ihre Mail oder Ihren Anruf: Kontakt





Quelle: http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.schwierigkeiten-bei-der-kita-platz-suche-die-kindergarten-lage-in-muenchen.4c486cd6-661a-4973-8988-8263f74bf32f.html

Freitag, 13. März 2015

Ruhe Tipps, die besser wirken als Urlaub: sammeln Sie Glückmomente




Aber das ist auch leichter gesagt als getan, wenn man wie ich selbständig ist, eine sehr aktive Tochter hat, einen Mann und auch Freunde, gerade ein Buch schreibt und auch die Verwandtschaft im hohen Norden an unserem Leben teilhaben möchte. Zu Ostern soll die Wohnung frühlingshaft, österlich geschmückt sein, einen Frühjahrsputz könnten wir auch mal wieder machen, mehr Sport wollte ich auch machen und dazu diese Frühjahsmüdigkeit. Ganz schön stressig manchmal.

Stress ist heute allgegenwärtig, kaum jemand kann sich ihm entziehen. Die für die Lebensqualität jedoch so dringend erforderlichen Ruhepausen kommen im Alltag viel zu leicht zu kurz. Dabei sind sie der Schlüssel für mehr Lebensqualität und Leistungsfähigkeit. Denn ausgeruht sind wir geduldiger, aufnahmefähiger und effizienter. Stress entsteht häufig durch Zeitdruck. Ein Termin jagt den nächsten. Schnell  noch dieses erledigen und dann gleich weiter zum nächsten Termin. Schnell etwas essen und noch schnell auf dem Heimweg einkaufen gehen. Doch in diesem Temporausch bleibt das Lebensgefühl leider all zu oft auf der Strecke.

Eine Strategie zur Stress-Bekämpfung: mehr Zeit für mich selbst, z.B. um nachzudenken, mal wieder Sport zu machen, um Freunde zu treffen, um ein Essen zu genießen oder einfach nur, um zu träumen. Oder einfach mal gar nichts zu tun. Wie gar nichts? Wann habe ich zuletzt gar nichts getan? Muss lange her sein. Gerade Frauen haben einen extrem stressigen und belastenden Alltag, trotzdem oder gerade deshalb fällt es ihnen oft schwer, sich selbst eine kurze Ruhephase zu gönnen.

Rituale können helfen im Alltag für Pausen zu sorgen, die halbe Stunde Mittagspause, die gezielt zum Bummeln und Abschalten genutzt wird oder auch das regelmäßige Bad nach der Arbeit, Yoga oder andere Entspannungsmethoden können im Alltag entspannende Wirkung haben. Bleibt nur die Frage, wie baue ich diese in meinen Zeitplan ein und wie halte ich mich auch dran?


Ich habe mir zwei Dinge vorgenommen. Zum einen, am Wochenende möglichst nicht auch noch zu arbeiten und auch kein schlechtes Gewissen dabei zu haben! Zweitens die Zeit bis meine Tochter abends einschläft, nachdem wir eine gute Nacht Geschichte gelesen haben, für autogenes Training zu nutzen. Woran ich noch arbeiten muss, ist die Zeit ohne Mann und Kind am Wochenende, wenn die zwei Mal was alleine machen, auch für mich zu reservieren. Keine Erledigungen, keine Telefonate, kein Haushalt, sondern machen wozu ich gerade Lust habe. Vielleicht ein Buch lesen oder ein langes Bad nehmen - die freie Zeit vielleicht sogar mit Nichtstun ganz bewusst genießen.

Aber auch ganz bewusst Zeit mit Menschen zu verbringen, die ich mag. Eine Freundin treffen, Klönen, ins Kino gehen und so weiter. Gute soziale Kontakte sind doch wichtiger als Geld oder Statussymbole und geben die Kraft für den nächsten Tag
Auch mit meinem Mann möchte ich jede Woche einen schönen, vielleicht auch romantischen Abend verbringen. Es muss nicht jedes Mal auswärts und mit einem teuer bezahlten Babysitter sein. Auch zu Hause lassen sich solche Abende gestalten.

Macht man sich mal ganz bewusst, was einem gut tut und was im Alltag so leicht untergeht, dann findet jeder ganz leicht ganz persönliche Glücksmomente die Kraft und Energie bringen.

Sammeln Sie also mal wieder ganz bewusst Glücksmomente…. Nur für sich

Viele Grüße
Silke Mekat

Freitag, 6. März 2015

Wiedereinstieg in den Beruf: Kind und Karriere - geht das?

Liebe Leserinnen,
durch die Presse ging gerade der Fall einer Frau, die nach der Elternzeit die Kündigung bekam

Wie ist es Dir ergangen? Welche Erfahrungen hast Du als berufstätige Mutter gemacht? 

Wann bist Du zurück in den Job? Konntet Du deinen Job so gestalten, dass das Leben mit Kind machbar ist ohne täglich einen riesigen Spagat zu machen? Wie wurdest Du vom Chef, den Kollegen und der Personalabteilung wieder aufgenommen? Bekamst Du deinen alten Job zurück oder einen vergleichbaren nach der Babypause angeboten? Wurden Dir Aufstiegsmöglichkeiten auch mit Kind aufgezeigt? Oder musstest Du dir nach der Elternzeit einen neuen Arbeitgeber suchen?

Du bist nach der Elternzeit wieder in den Beruf eingestiegen?

Dann freue ich mich auf Deine Erfahrungen! Mitmachen darf jede Mutter, die nach ihrer Babypause wieder in den Beruf eingestiegen ist, sich selbständig gemacht hat bzw. macht oder noch in Elternzeit ist und über ihre Erfahrungen berichten möchte. Berichte von Deinen Erfahrungen und Deine ganz persönliche Lösung dazu, die Du erfolgreich umgesetzt hast. Dabei sind alle Themen möglich, die sich um Deine Elternzeit un den Wiedereinstieg in den Job drehen.
Schicke mir eine Email mit Betreff “Karriere mit Kind: Elternzeit und Wiedereinstieg” an kontakt(at)Vereinbarkeit-von-Beruf-und-Familie.info.

Schildere Deine Erfahrungen kurz und treffend 

und versieh dies mit einem aussagekräftigen Titel. Dazu ich möchte natürlich auch einiges über Dich wissen. Nur so können andere von Deinen Erfahrungen profitieren.
 
Über Dich benötige ich folgende Infos:
Vorname, Beruf, Wohnort, wie lange ausgestiegen aus dem Job und wie wieder zurückgekehrt.



Herzlichn Dank und viele Grüße
Silke Mekat

Montag, 2. März 2015

In Dir muss brennen, was du in anderen anzünden willst

Liebe Leserinnen,
ich sitze gerade an einem Vortrag über Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Dabei fiel mir dieses Zitat wieder ein
Ist das so? Kann ich nur das anderen vermitteln, wofür ich mit Leidenschaft stehe?
Wie geht es Ihnen? Gehen Sie gern jeden Tag an Ihren Arbeitsplatz oder ist der Job einfach nur ein Job?

Muss die Arbeit Spass machen? Jeden Tag?

Wir erwarten heute, dass der Job uns herausfordert, Spass macht, uns weiterbringt, immer wieder mehr Geld auf das Konto fliesst, wir mit Stolz vor Freunden, Verwandten und Bekannten darüber erzählen können, was wir alles geleistet haben und so weiter.
Muss das so sein?

Fragt sich das ein Bauer, der den Betrieb in der soundosvielten Generation führt jeden Tag oder bleibt dafür im Alltag keine Zeit? Muss der Beruf einem Spass machen oder darf er auch einfach nur Mittel sein, um jeden Monat die Rechnungen zu bezahlen und mir ab und an was Schönes zu gönnen?

Wir verbringen die meiste Zeit des Tages mit unserer Arbeit und den Kollegen. Ich denke die Rahmenbedingungen müssen stimmen, damit ich meine Aufgaben gut erledigen kann. Denn es sagt sich so leicht "fang doch noch mal was Neues an", aber nicht für jeden stimmen die Rahmenbedingungen. Wenn mein Arbeitgeber mir die Möglichkeiten gibt Familie und Beruf unter einen Hut zu bekommen, warum sollte ich dann wechseln? Und wovon sollte z.B. eine über 50 jährige Verkäuferin leben, die noch mal eine ganz neue Ausbildung beginnen soll? Hinterher gibt es auch nur äusserst selten einen Job zum Durchstarten für sie.

Fazit: wenn die Unternehmen erkannt haben, dass eine gelungene Vereinbarkeit von Beruf und Familie Belastungen von Eltern oder pflegenden Angehörigen nimmt und die Rahmenbedingungen darauf abstimmt, dann wird viel Stress von den Arbeitnehmern genommen und jeder kann seine Aufgaben mit mehr Engagement erfüllen. Vielleicht stellen sich Fragen nach Überforderung oder neudeutsch Burnout dann nicht mehr, die Unternehmen haben motivierte Mitarbeiter, die ihren Job voll erfüllen können, ohne private Probleme im Kopf zu haben und  auf die die Arbeitgeber langfristig setzen können.
Schöne Aussichten, oder?

Herzliche Grüße