Montag, 28. Juli 2014

Wiedereinstieg in den Job: das Gespräch mit dem Chef vorbereiten



Liebe Leserinnen,
in meinen Seminaren und in Gesprächen mit Kundinnen, ist das bevorstehende Gespräch mit dem Chef ein wahres Schreckgespenst. Der Berufsalltag liegt weit zurück, ganz andere Dinge standen die letzten Monate im Mittelpunkt.
Viele fragen sich dann "Sehen die mich nicht nur noch als Mutter?", "Wie verkaufe ich mich möglichst gut?", "Wie komme ich überzeugend rüber?" und "Ich darf nur ja nichts falsch machen, wenn ich nicht aufs berufliche Abstellgleis geraten will". Schnell bauen sich gedanklich immer mehr Hürden auf.
Beim beruflichen Wiedereinstieg haben wir Frauen eine ganze Menge Hindernisse zu überwinden. Gut, wenn man das Gespräch mit dem Vorgesetzten oder der Personalabteilung vorbereitet. Sich Fragen stellt, diese beantwortet und auch mit dem Partner vorher einiges abklärt.
Denn hat man sich vor einem Gespräch über die berufliche Zukunft Gedanken gemacht und sich vorbereitet, so ist die Ausstrahlung eine ganz andere. Sie gehen gelassen, positiv und selbstsicher in solche Gespräche.
Eine gute Vorbereitung ist unverzichtbar
Klären Sie für sich vorab einige, wichtige Fragen:
·         Wann kommen Sie und mit wie viel Stunden zurück?
·         Wie stellen Sie sich Ihren weiteren Berufsweg vor?
·         Was hat Ihnen in Ihrem alten Job besonders Spaß gemacht?
·         Brauchen Sie eventuell noch etwas (Z.B. eine Weiterbildung oder Auffrischung) für den Wiedereinstieg nach der Elternzeit?
·         Was haben Sie in der Elternzeit gelernt? Mütter bringen eine ganze Menge an Schlüsselqualifikationen mit, die im Unternehmen gesucht sind: Organisationstalent, die Fähigkeit eigene Bedürfnisse auch mal hintenan zu stellen, über sich hinauszuwachsen, Team- und Konfliktfähigkeit und sie leisten in der zur Verfügung stehenden Zeit mehr, denn zum Quatschen bleibt keine Zeit. Nach Feierabend mal eben 10 Minuten länger bleiben, ist meist nicht drin.
·         Wie viel Zeit benötigen Sie für den Weg zur Kinderbetreuung und zur Arbeit?
·         Wie sieht es mit eventuellen Überstunden aus? Wer holt dann das Kind ab?
·         Wie viel Zeit möchten Sie mit Ihrem Kind verbringen?
·         Besprechen Sie sich auch mit Ihrem Partner, wann kann er einspringen, das Kind bringen oder abholen etc.
Und sprechen Sie vor einem Gespräch mit dem Chef auch mit der Personalabteilung, denn es ist wichtig im Vorfeld zu wissen, welche Unterstützung die Firma für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie bietet. Nicht jedes Unternehmen hat einen eigenen Betriebskindergarten, aber vielleicht andere Angebote für Familien.
Gut ist es auch das Üben des Gesprächs mit dem Partner oder einer Freundin, die auch mal eine unangenehme Fragen stellen, in jedem Fall aber qualifiziertes Feedback geben kann.
So vorbereitet, sehen Sie was auf Sie zukommt, wohin Sie wollen und können mit Gelassenheit und Selbstvertrauen ein Gespräch zum beruflichen Wiedereinstieg meistern.

Donnerstag, 17. Juli 2014

Frau im Glück


Eine Auszeit vom Alltag

Ich habe etwas gewonnen! Man mag es kaum glauben.

Beim kostenlosen Hallo Magazin hatte ich mitgemacht und eine 90-Minuten Ganzkörper-Wellnessmassage gewonnen. Ja, man kann dort tatsächlich gewinnen ;-)

Glücksmaid heisst das neue und etwas andere Wellness-Studio. Die Glücksmaid bietet Frauen nicht nur Raum, um sich zu entspannen mit Massagen oder Wellness Behandlungen. Hier kan man auch Yoga und Pilates machen.
 
In einem hellen Raum, mit Blick in die Blätter eines Baumes vor dem Fenster, durfte ich bei einem nach Lavendel duftenden Fussbad erst einmal ankommen und den Alltag hinter mir lassen. Hübsch ist der Raum, mit alten Möbeln und hellen Farben. Ein gemütliches Ambiente in einem ruhigen Hinterhof der Lindwurmstrasse.
 
glücksmaid
© Glücksmaid
Adlzreiterstr. 3
80337 München 

Zwölf Jahre lang war Jasmina Krajacic als Filmproduktionsleiterin für ZDF-Dokumentationen tätig. Nebenher hat sie sich im Bereich Ayurveda und Wellness-Massage weitergebildet. Nach der Geburt ihres Sohnes entstand der Wunsch, sich mit dem Wellness-Salon "Glücksmaid" selbstständig zu machen. Mit Fußbädern, Massagen und Yoga-Stunden sorgt sie bei gestressten Müttern und Ehefrauen für Entspannung.

Die Massage war dann wirklich sehr gut! Vielen Dank!
Bis 15.September gibt es 25 % Rabatt anlässlich des 1. Geburtstags der Glücksmaid. Wer diese Wellness Oase also einmal selber testen möchte,  der darf auch gerne mit Baby kommen. Zum Beispiel bei einem Mutter Tag. "Du bist gerade Mutter geworden und willst mit Deinem Baby eine kleine Auszeit nehmen? Wir bieten Dir kurze, entspannende Massagen an und Dein Baby ist mit dabei" so heisst es auf der Homepage




Ich komme sicherlich wieder!









Quelle: Hallo Magazin, Glücksmaid

Freitag, 11. Juli 2014

Viel zu tun, satt Sommerloch? Kleine Auszeit gefällig?

Liebe Leserinnen,
diese Woche war bei mir ziemlich trubelig. Das Telefon stand nicht still, Anfragen für Trainings und Coachings kamen rein (worüber ich mich natürlich sehr freue!), Angebote müssen geschrieben werden, noch immer muss ich Trainings für den Herbst ausarbeiten und so weiter. Viel zu tun, satt Sommerloch! Toll!

Doch ab und zu kurz durch zu schnaufen ist notwendig, will ich mich nicht völlig verzetteln. Um dann am Ende des Tages mit schlechtem Gewissen und dem Gefühl viel zu wenig geschafft zu haben, den Schreibtisch zu verlassen.

Kleine Ruheinseln lassen sich ganz leicht in den Alltag integrieren.
Bei mir ist es z.B. der Sonnengruss aus dem Yoga, während die Kaffeemschine den ersten Kaffee frisch brüht. Danach fühle ich mich beweglicher und belastbarer.
Das kann aber genausogut die Fahrt mit dem Fahrrad zur Arbeit oder zu Kindergarten und Schule sein. Dabei lässt sich die Stadt aus einer anderen Perspektive als vom Bus oder Auto aus betrachten, der Kopf wird frei und frische Luft beflügelt ja auch. In der Mittagspause statt in die Kantine mit der netten Kollegin ein Eis essen zu gehen oder der Aperol Spritz (ich mag keinen Hugo) am Abend auf Balkon oder Terrasse bei netten Gesprächen geniessen.
Es sind die Kleinigkeiten, die den Sommer auszeichnen und Abwechslung in den Alltag bringen.

Viel Spass bei Ihrer kleinen Auszeit!

www.Vereinbarkeit-von-Beruf-und-Familie.info

Montag, 7. Juli 2014

Wollen Sie auch immer alles perfekt machen?

Liebe Leserinnen,
vielen Mütter geht es sicherlich ähnlich - wir wollen immer alles perfekt machen. Dieser Anspruch an uns selber ist ganz typisch... leider.
Wir wollen möglichst in allen Bereichen top sein. eine tolle Mutter, die perfekte Frau, Tochter, Freundin, Sportlerin, Geliebte, Schwester ….sein und natürlich auch noch im Beruf geschätzt werden.


So viel Perfektion kann nur eins machen: unsympathisch und einen völlig auslaugen 

Von den dunklen Ringe unter den Augen,  drohenden Magengeschwüren und so weiter mal ganz zu schweigen.

Ab heute bin ich endlich nett zu mir!
Der Kuchen ist verbrannt? Sie stehen schon wieder im Stau? Am Morgen trödeln die Kinder weidereinmal und haben alle Zeit der Welt? Was schiefgegangen ist, lässt sich nicht mehr ändern. Selbst dann nicht, wenn wir uns im Stillen immer wieder Vorwürfe deswegen machen. Auch wenn es absurd klingt im ersten Moment: besser ist es die ganze Sache aus einer anderen perspektive zu betrachten. Aus Fehlern kann man lernen. In der Strasse ist eine neue Baustelle und deshalb der lange Stau - besser ich fahre demnächst eine andere Strecke und vermeide den Stillstand. Die Kinder trödeln wieder einmal? Bei Sabine Bohlmann gibt es lustige Tipps über fliegende Teppiche und redende Zahnbürsten, die die Sache mit Humor nehmen.
Blicken Sie optimistisch nach vorn. Meine Erfahrung ist, dass für jede Tür, die sich schliesst, eine neue öffnet.

Behalten Sie den Überblick
Denn wer alles perfekt machen will, verzettelt sich schnell. Am Ende sind wir dann völlig ausgelaugt und in Zeitnot. Dinge bleiben unerledigt und alles wächst einem über den Kopf. Wenn Sie dann das Geschehen aus der Vogelperspektive betrachten, behalten Sie das grosse Ganze besser im Auge.

Erkennen Sie Ihre Talente
Andere erreichen alles viel leichter, ist Ihr Eindruck? Denen gelingt es so leicht und man selber muss ständig kämpfen. Statt sich mit anderen zu vergleichen, sollten wir unsere eigenen Stärken und Talente hervorheben und stolz darauf sein. Was können Sie bedonsers gut? Viel besser als sich ständig mit anderen zu vergleichen und im Wettkampf zu stehen, denn das schafft nur unnötigen Druck, ist es doch die eigenen Stärken sich vor Augen zu führen.

Machbar oder nicht?
Die eigenen Ziele zu hoch zu setzen, lässt einen leider immer wieder scheitern. Fragen Sie sich deshalb bevor Sie ein neues Projekt starten oder übernehmen, ob dieses wirklich realistisch ist. Möglicherweise müssen Sie es dann noch einmal nach unten korrieren. An einem Tag voller Termine im Job, wollen Sie vielleicht auch noch beim Kindergarten Sommerfest mit selbsgemachten Falaffeln glänzen? Ein solches Projekt sollte noch mal überdacht werden, um nicht an den eigenen Erwartungen zu scheitern. Vielleicht wird der Tag dann ohne den Druck mit selbstgemachtem glänzen zu wollen, viel entspannter und der schnelle Nudelsalat ist ein voller Erfolg.

Überlegen Sie also auch vorher mal, was das Schlimmste wäre, was passieren könnte. Wie ginge es dann weiter? Würden bei dem Sommerfest wirklich alle mit dem Finger auf Sie zeigen, weil sie nur einen gekauften Kuchen dabei hatten? Muss es zur Geburtstagsfeier bei Ihnen zu Hause ein perfektes Menü sein oder reicht nicht auch ein Pasta Buffet, bei dem sich jeder seine Lieblingssosse nehmen kann? Das haben wir z.B. letztens gemacht und es war ein voller Erfolg.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine schöne Woche!!

Freitag, 4. Juli 2014

Etwas Gutes tun?

Liebe Leserinnen,


dass kennen Sie sicher auch von sich: Sie wollen noch eben schnell die Freundin anrufen, schnell einkaufen, die Whats app beantworten oder ein paar Mails schreiben. Ach und auch noch ein Geschenk für den Geburtstag am Wochenende bestellen. Viel ist zu tun, doch wenn wir uns den Tag mal anschauen, fressen diese kleinen Dinge ziemlich viel Zeit. Schnell ist wieder eine halbe Stunde um.

Eine Viertelstunde für die eine oder andere Erledigung bleibt immer übrig. Es muss ja sein - oder?

Warum also nicht mal einem ganz besonderen Menschen etwas Gutes tun?
Ihnen selber?

In disem Sinne wünsche ich Ihnen ein schönes Wochenende :-)