Dienstag, 29. Oktober 2013

Buchtipp: Die Prinzessin und die Erbsen

Liebe Leserinnen,
über Netmoms erhielt ich ein neues Bilderbuch, das ich hier vorstellen möchte, denn es hat uns wirklich gut gefallen:

Die Prinzessin und die Erbsen



Worum geht es?
Ein Mädchen Lily Rose May mag keine Erbsen, ganz grün wird sie davon im Gesicht und sogar der Doktor muss kommen. Der stellt fest: ganz klar Lilly Rose ist eine Prinzessin, denn die vertragen keine Erbsen. Und so muss Lily ihren Papa verlassen und ins Schloss ziehen. Zuerst gefällt es ihr gut dort, schöne Kleider und Schmuck gibt es, sogar ein eigenes Zimmer für Schuhe!
Doch macht der ganze Luxus Spass? 3 Stunden winken, dann lächeln üben und Reden auswendig lernen sind kein Zuckerschlecken und Lily Rose May entscheidet sich am Ende doch dafür, dass Erbsen hier das kleinere Übel sind.
Die Texte sind gereimt und lustig, dazu kurz und knapp. Zu Anfang fand ich die Zeichnungen gewöhnugsbedürftig, doch sie passen gut zu der Geschichte. Die Illustration bringen Lilys verschiedene  Gefühle gut und lustig rüber.

Uns hat die Geschichte mit der neuen Sicht auf das bekannte Märchen der Prinzessin auf der Erbse und um Essgewohnheiten von Kindern viel Spass gemacht. Ich denke es geht auch nicht nur um das Thema Gemüse essen, denn Kinder im Kindergartenalter verweigern manches gern, was sie nicht kennen oder schlichtweg blöd finden. Meiner Tochter gefiel vor allem, dass das Mädchen feststellt, dass es bei Papa doch viel schöner ist, als in dem Schloss. Auch die kreative Lösung Lilys, wie sie die ungeliebten Erbsen essen kann, kamen bei uns gut an. Dazu glitzert das Buch und greift so manchen Mädchentraum auf.

Buchtipp:


Die Prinzessin und die Erbsen


Alter ab 3 Jahren
32 Seiten
Preis: 12,99€

Wir sind gespannt auf die anderen Bände der PingPong Reihe.

Herzliche Grüße
Silke Mekat

Donnerstag, 24. Oktober 2013

Ziele erreicht?

Liebe Leserinnen,
beim Stöbern in meinen Dateien fand ich eben einen Blog zum Thema Ziele setzen. Hier schrieb ich, wo ich mich in einigen Jahren sehe und genau an diesem Punkt sitze ich in genau diesem Moment!






und so klang es damals im Blog: "Die Vergangenheit betrachten und sich die Zukunft vorstellen. Ich gönne mir mal eine Stunde Zeit nur für mich. Stimmungsvolle Musik, dazu eine Kanne Tee auf dem Stövchen und die Zeit vergessen    klingt ja ganz gut.
Abwarten und geschehen lassen ist nicht unbedingt immer eine gute Methode. Auf jeden Fall ist es keine aktive, bei der ich die Zügel in der Hand halte.
Was waren denn meine 3 größten Erfolge – und was habe ich getan, um sie zu erreichen? Welches sind meine vier Ziele für dieses Jahr und was werde ich dafür tun? Was werde ich anders machen als sonst?
Aber nicht jeder von uns ist auf Anhieb klar, was sie eigentlich wirklich erreichen will. Vieles scheint verlockend und erstrebenswert. Welches sind also wirklich meine Ziele?
Schön finde ich die Übung, sich einen idealen Tag vor zu stellen und genau das habe ich gemacht. Es muss diesen Tag nicht gegeben haben und er muss auch nicht unbedingt etwas mit dem eigenen wirklichen Leben zu tun haben. Wie wäre mein Leben, wenn es bis auf das i-Tüpfelchen perfekt wäre wie würde ein Tag in diesem perfekten Leben aussehen?
Nun meiner sieht so aus: ich sitze in meinem Arbeitszimmer und blicke vom Schreibtisch aus in den Garten. Vor dem Fenster steht ein großer, alter Baum, die Sonne scheint durch die Blätter und auch in mein Arbeitszimmer. Vor mir steht mein Computer, ich scheine an einer Mail oder einem Text zu arbeiten. Von irgendwoher aus dem Haus sind fröhliche Stimmen zu hören. Vielleicht schreibe ich noch den Text zu Ende und gehe dann auf die Terrasse und zu den fröhlichen Stimmen.
Dies ist kein ganzer Tag, spiegelt aber sehr gut wieder was meine Zukunftsvision ist. Vom Homeoffice aus selbst bestimmt arbeiten. Etwas tun, was mir Spaß macht, an dem mein Herzblut hängt, in meinem Rhythmus und zu meiner Zufriedenheit.
Die Zielformulierung hieß nun, den Job zu realisieren, der mich meinem Traum von einem idealen Tag näher bringt."

Und wie sieht es mit Ihren Zielen aus?

Herzliche Grüße
 

Montag, 21. Oktober 2013

3 Überlebenstipps für working mums (und dads!) von Müttern aus aller Welt

Liebe Leserinnen,
jetzt wird es konkret. Im zweiten Teil ihres Gastbeitrags gibt Peggy Wandel heute Tipps für berufstätige Mütter von Müttern aus aller Welt:



Bleib gelassen!
Zum Beispiel während du auf dem Weg zu einem Kundentermin
versuchst, die Nutella-Fingerabdrücke von deinem Rock zu wischen. Steffi
aus Melbourne berichtet: »Die meisten Australier sorgen sich weniger als der
Durchschnittsdeutsche. Als an unserem Lieblingsstrand kürzlich Hai-Alarm
ausgerufen wurde, meinte mein Schwager Daniel nur: ›Ach, das ist bestimmt
bloß Seetang, der da rumschwimmt.‹« (Steffi, Australien)

Denk rechtzeitig an deine Bedürfnisse!
Permanente Überforderung ist kein Statussymbol, sondern ziemlich ungesund. Diese Erfahrung machte Sanne aus den Niederlanden: »Vier Monate war ich praktisch ein Totalausfall. Meine Therapeutin machte mir klar, dass ich immer versuchen soll, ein Gleichgewicht zu
bewahren zwischen Mutterschaft, Partnerschaft, Beruf, eigenen Interessen und
Freundschaften, Sport und Entspannung.« (Sanne, Niederlande)

Vereinbare flexible Arbeitszeiten!
Laut dem Familienmonitor 2012 wünschen sich 89 Prozent der Deutschen flexiblere Arbeitszeiten. Um Familie und Beruf unter einen Hut zu bekommen, spielen sie eine große Rolle. Und zwar weltweit, wie die Geschichten in Zwischen Karriere und Krabbelgruppe zeigen. »Was es
uns erleichtert, mehr oder weniger gleichberechtigt für unsere Tochter da zu
sein, sind unsere flexiblen Arbeitszeiten«, berichtet beispielsweise Caterina aus
den USA. (Caterina, USA)


BUCHTIPP
Peggy Wandel: 
Zwischen Karriere und Krabbelgruppe
20 berufstätige Mütter aus aller Welt erzählen,
wie sie Familie und Job unter einen Hut bekommen

288 Seiten | Taschenbuch
ISBN 978-3-86265-168-9 |
9,95 EUR (D)

Freitag, 18. Oktober 2013

"No worries": Wie vereinbaren die Australier Familie und Job?

Liebe Leserinnen,
ich freue mich heute einen Gastbeitrag von Peggy Wandel online stellen zu können.
Peggy Wandel ist selbst berufstätige Mutter zweier Kinder und hat für ihr Buch "Zwischen Karriere und Krabbelgruppe" 20 Frauen aus aller Welt zu ihrer ganz persönlichen Vereinbarkeit von Beruf und Familie befragt. Jede Mutter erzählt in Ich Form, das macht das Buch nicht nur gut lesbar, sondern auch authentisch.
In ihrem Gastbeitrag berichtet Peggy Wandel über Steffi aus Melbourne und wie sie Kind und Karriere unter einen Hut bekommt.


Freuen Sie sich auch auf den zweiten Teil ihres Beitrags, wenn es um ganz konkrete Tipps für berufstätige Mütter geht.

Und nun hat Peggy Wandel das Wort:
Foto: Stefanie Heider


"Bevor ich aus dem Mutterschutz zurückkehrte, bezahlte mir mein damaliger Arbeitgeber einen "Return to work with confidence"-Workshop, zu deutsch: "Selbstvertrauen für den Wiedereinstieg.
Darin sollte ich lernen, wie ich mein berufliches Potenzial auch als Mutter ausschöpfe, wie ich trotz reduzierter Arbeitszeit erfolgreich sein kann und es nach der Rückkehr aus dem Mutterschutz vermeide, bei Gehaltsverhandlungen benachteiligt zu werden", erzählt Steffi aus Melbourne. Da sie wegen des Babys keinen ganztägigen Workshop besuchen konnte, traf sie den Coach stattdessen mehrmals zum Einzelgespräch: "Das war sehr gut und hilfreich für mich".

Auszeit ist für das Unternehmen überbrückbar

Foto: Peggy Wandel
 
Die gebürtige Deutsche arbeitete bis vier Wochen vor der Geburt ihres Sohnes Ben als Marketingmanagerin in einem Konzern. Als ihr Baby ein halbes Jahr alt war, kehrte sie in Teilzeit zurück in ihren Beruf. "Solange ich mit Ben zu Hause war, übernahmen Kollegen meine Aufgaben. Größere Projekte wie die neue Firmenwebsite wurden bis zu meiner Rückkehr verschoben. Von daher war es gut für das Unternehmen, dass ich kein ganzes Jahr wegblieb. Diese Auszeit ließ sich überbrücken, weil das Tempo hier etwas langsamer ist als ich es von deutschen Firmen her kenne. Zudem lag Weihnachten in meiner Elternzeit und damit die langen australischen Sommerferien. "


Wochenende und Feierabend sind "heilig"
Während wir in Deutschland über eine bessere Work-Life-Balance grübeln, strahlen viele Australier von Haus aus bereits eine beneidenswerte Gelassenheit aus. "Das Wochenende ist den Australiern sozusagen heilig, da lässt man sich im Büro nicht blicken", bestätigt Steffi. Auch unter der Woche werden Überstunden möglichst vermieden. Steffi: "Was das Leben in Australien so angenehm macht, ist die "no worries"-Mentalität. "No worries" heißt wörtlich übersetzt "keine Sorgen", wird aber generell wie "gern geschehen" oder "bitte sehr" verwendet. Die meisten Australier sorgen sich weniger als der Durchschnittsdeutsche und bleiben bei Schwierigkeiten zunächst gelassen".

Wie Frauen weltweit Familie und Job unter einen Hut bekommen
Mehr von Steffi aus Australien und viele weitere spannende Einblicke in das Leben berufstätiger Mütter weltweit vermittelt das Buch "Zwischen Karriere und Krabbelgruppe. 20 berufstätige Mütter aus aller Welt erzählen, wie sie Familie und Job unter einen Hut bekommen". Das Taschenbuch ist eine andere Art von Reiseführer. Es nimmt die Leserinnen und Leser mit in die Welt berufstätiger Mütter in Europa, Indien, Australien, Lateinamerika, den USA und Südafrika. Auf dieser Entdeckungstour wird deutlich: Wir können viel voneinander lernen und dadurch persönlichgewinnen.



BUCHTIPP
Peggy Wandel: 
Zwischen Karriere und Krabbelgruppe
20 berufstätige Mütter aus aller Welt erzählen,
wie sie Familie und Job unter einen Hut bekommen

288 Seiten | Taschenbuch
ISBN 978-3-86265-168-9 |
9,95 EUR (D)