Mittwoch, 31. Juli 2013

Können Kleinkinder in Seen gefahrlos planschen? ADAC testet Badegewässer

Liebe Leserinnen,
die nächste Hitzewelle ist im Anmarsch. An einem See lässt es sich dann gut aushalten. Doch an welchem kann man auch mit kleinen Kindern gefahrlos baden und planschen?
Gerade kleine Kinder halten sich in Ufernähe auf, wo meist die Keimbelastung am höchsten ist. Genau hier hat der ADAC gemessen.
Der ADAC hat in seinem Test unter anderem nach „Escherichia Coli“-Bakterien, auch bekannt als Kolibakterien, und intestinalen Enterokokken gesucht. Diese Keime können beim Menschen unter anderem Durchfallerkrankungen oder Darmentzündungen auslösen.
Hier ist eine Überblick über die Ergebnisse des ADAC Badesee Tests 2013

Badeseen im ADAC Test 2013

In München schnitt der Lußsee sehr gut ab.

Herzliche Grüße und viel Spass beim Baden

Sonntag, 28. Juli 2013

Ausflugsziele mit Kindern in der Umgebung - Freizeittipps für die ganze Familie

Liebe Lerserinnen,
auch hier in Bayern beginnen nun die Ferien und wiedereinmal stehen die Eltern vor der Frage: "was können wir mit den Kindern unternehmen?"
Natürlich kann man Bekannte, Freunde und Verwandte fragen, in Büchern lesen oder auf dieser Seite stöbern: mitkid.de
Postleitzahl eingeben, Suchradius wählen und los. Auf einer Karte zeigen Stecknadeln an, wo ein kinderfreundliches Ausflugsziel ist. Oder im Blog lesen, was andere vorschlagen.
Ich finde die Seite ist eine wirklich gute Alternative.Auch für den nächsten Urlaub eine tolle Idee, um am Urlaubsort Freizeittipps für die ganze Familie zu finden, statt ewig suchen zu müssen.


Und wer noch Tipps für Ausflüge mit den Zwergerln im Raum München sucht. Hier ist eine Liste, die genannten Orte, lassen sich dann googlen:
  • Wildpark Poing
  • (Wild)Sauschutt in Grünwald
  • Barfußpfad in Penzberg
  • Märchenpark in Wolfratshausen
  • Milchweg in Pfaffenwinkel
  • Albert-Link-Hütte am Spitzingsee (der beste Kaiserschmarn der Welt habe ich mir sagen lassen)
  • der Strand in Tutzing mit einem schönen Spielplatz am See
  • Forsthaus Kasten
  • Bauernhofmusem in Glentleiten
  • das Freibad in Germering
  • Spielstadtl in Fischbachau (Bauernhofeis, leckerer Kuchen, Strohhüpfburg etc.)
  • Wasserspielplatz und Wilrdpark in Landsberg (Pössinger Au)
  • Bergtierpark Blindhamm
  • das jährliche Sommerfest auf dem Amperhof (mit Strohhüpfburg, Kinderschmicken etc.)
  • Kinderwerkstatt Sonnenhof in Neufahrn/Vaterstetten ich würde es als Ponyhof bezeichnen
  • Herrmannsdorfer Werkstätten in Glonn
  • für eine Radltour bietet sich immer die Kugler Alm in Deisenhofen an mit Kinderprogramm am Sonntag 
Ausflugstipp bei heissem Wetter:
Schliersee
Dort gibt es an der Vital Welt einen neuen, sehr schönen Spielplatz direkt am See. Das Wasser ist erfrischend, aber angenehm bei der Hitze. Es ist nicht zu voll und die Wiese drumherum zum Liegen und Picknicken ideal


 

Habt Ihr noch andere Ideen? Dann her damit!

Herzliche Grüße

Freitag, 26. Juli 2013

Wiedereinstieg nach der Babypause - gut geplant ist schon gewonnen - Teil 1

 

 

Berufliche Wünsche nach einer Babypause verwirklichen

Nach der Elternzeit zurück in den alten Job oder noch einmal den Neuanfang wagen? Vor dieser Frage stehen viele Frauen. Doch welche Schritte sind für den Neuanfang wichtig und wie gelingen diese?
Früher war alles anders…. man entschied sich meist früh im Leben für einen Beruf und fand hoffentlich einen sicheren Arbeitsplatz bei einem guten Arbeitgeber. Befördert wurde Schritt für Schritt und letztendlich wartete ein abgesicherter Ruhestand. Doch diese Zeiten sind längst vorbei und ob sie besser waren, muss jeder für sich entscheiden. Heute sind Karrieren selten gradlinig. Sie weisen Umwege und Brüche auf und bieten gerade deshalb die Chance, noch einmal etwas ganz Neues zu wagen.

Insbesondere während der Elternzeit geraten viele Mütter, abgeschnitten vom beruflichen Arbeitsleben, in eine Selbstbewusstseinskrise. Sie meinen nicht in den „alten Job“ zurück zu können, da sie den Anschluss verpasst hätten. Sie meinen, während der Elternzeit „nichts“ gemacht zu haben.

Gerasde Mütter haben viele Schlüsselqualifikationen erlernt, die der heutige Arbeitsmarkt dringend braucht:
Empathie = sich in Babys und kleine Kinder, die selber ihre Wünsche und Bedürfnisse noch nicht äußern können oder die kleinen und großen Dramen des Kinderalltags hinzuversetzen

Organisationstalent = Haushalt, einkaufen, mit dem Baby zum Babyschwimmen, die Große rechtzeitig vom Kindergarten abholen und nebenbei noch den nächsten Geburtstag organisieren, all das bekommen Eltern und hier meist die Mütter unter einen Hut

Flexibilität = meisten kommt alles anders, als man geplant hatte. Dann fällt an einem Tag alles in sich zusammen, was wir so schön geplant hatten. Der Mann geht auf Geschäftsreise ausgerechnet an dem Tag, an dem er ausnahmsweise das Kind hätte vom Kindergarten abholen sollen, weil man selber an diesem Tag einen längeren Termin hat. Stehen dann keine Omas, Tanten, Onkel zur Verfügung, heißt es flexibel zu sein und neu zu organisieren.

Durchhaltekraft = auch wenn durchwachte Nächte, weil das Baby zahnt oder das Kind Fieber hat einem die Kraft rauben, stehen Eltern trotzdem am nächsten Morgen auf und bewältigen den neuen Tag wie geplant, wenn`s sein muss über Woche mit so einem Programm.

Verantwortungsvermögen = alles hinwerfen und auf Weltreise gehen? Für Eltern kommt das nicht in Frage. Ein Kind bedeutet Verantwortung, Sicherheit und Berechenbarkeit für das Kind zu übernehmen.

Wer als Mutter oder Vater den Familienalltag gestaltet, erwirbt Schlüsselqualifikationen, die auch für den Job wichtig sind! 

Berufstätige Eltern haben in ihrem Alltag für Ausreden wie „keine Lust, zu müde, krank, keine Zeit“ keinen Platz. Ihr Leben wird, zumindest in den ersten Lebensjahren der Kinder, meist fremdbestimmt. Drei Jahre in einer derartigen Schule genügen, um den Personalchef von der eigenen Team- und Kommunikationsfähigkeit zu überzeugen. Die Schule, durch die sie gegangen sind, macht sie am Ende zu den am besten organisierten, zielstrebigsten, führungsstarken und teamfähigsten Mitarbeitern. Ein unschätzbares Kapital für die Berufswelt. Grund genug, mit Selbstbewusstsein ins Arbeitsleben zurück zu streben!

Zurück in den alten Job?

Haben Sie schon mal überlegt, vielleicht etwas ganz anderes zu machen? Einen Neuanfang zu starten? Wichtig dabei ist, sich die eigenen Qualitäten bewusst zu machen. Egal ob sie zurück in den alten Job möchten, eine Selbständigkeit oder ein neuer Job anstreben. Am Anfang sollte eine Bestandsaufnahme stehen.

Die eigene Perspektive klären 

Überlegen Sie einmal: was hat sich dann in ein bis zwei Jahren in Ihrem Job verändert? Ist etwas besser geworden oder vielleicht auch schlechter.
Sammeln Sie dafür alles was Ihnen in den Kopf kommt. Machen Sie dabei keine Einschränkungen. Notieren Sie Wünsche, Idealvorstellungen, aber auch Ihre Fragen und evtl. Zweifel. Und betrachten Sie dabei auch verschiedene Ebenen wie z.B. Einkommen, Gefühle, äußere Umstände etc..
Anschliessend stellen Sie sich folgende Fragen:
  • Warum will ich wieder arbeiten?
  • Wo will ich in 10 Jahren stehen?
  • Beruflich und privat?
  • Was bedeutet diese Vision für mein Vereinbarkeitsmodell Wann möchte ich bei meinem Kind sein?
  • Wer bin ich?
  • Was kann ich?
  • Wo will ich hin?
Zielfindung
Filtern Sie aus den im Schritt eins gesammelten Notizen, die für Sie wichtigsten Antreiber heraus und bringen Sie diese auf den Punkt.
Welche Ziele verfolgen Sie damit, sich beruflich neu zu orientieren? 

Nachdem Sie Ihre Ziele definiert haben, sind Sie schon ein wenig schlauer. Durch diese Übung merken Sie vielleicht  auch, dass Ihre Motivation im Moment noch nicht so groß genug ist, etwas zu verändern oder den nächsten Schritt in eine neue berufliche Herausforderung zu gehen. Das ist vollkommen in Ordnung. Besser Sie merken es jetzt als später, wenn Sie bereits eine Fortbildung gebucht oder Bewerbungen geschrieben haben.

Es kann aber auch sein, dass Sie starke Antreiber gefunden haben und sagen: „Ja, ich will es jetzt anpacken!“. Nun, dann sollten Sie auf keinen Fall den zweiten Teil dieser Serie verpassen.
Denn dann geht es darum, zu entscheiden, welcher Ihr Weg sein könnte.

Alle Teile der Blogserie zum beruflichen Wiedereinstieg nach der Elternzeit:
Wiedereinstieg nach der Babypause - gut geplant ist schon gewonnen - Start
Wiedereinstieg nach der Babypause - gut geplant ist schon gewonnen - Teil 1
Wiedereinstieg nach der Babypause - gut geplant ist schon gewonnen - Teil 2
Wiedereinstieg nach der Babypause - gut geplant ist schon gewonnen - Teil 3
Wiedereinstieg nach der Babypause - gut geplant ist schon gewonnen - Teil 4
Wiedereinstieg nach der Babypause - gut geplant ist schon gewonnen - Teil 5



(Beraterportait Silke Mekat )

Mittwoch, 24. Juli 2013

In eigener Sache: neue Beraterin bei der Zeitschrift LOB

Liebe Leserinnen,
ich wurde als Beraterin für den Bereich Business von der Zeitschrift LOB aufgenommen!
LOB ist eine Zeitschrift für berufstätige Mütter und Väter, mit Themen also, die Sie interessieren. Hier wurde ich nun als Beraterin aufgenommen und freue mich sehr darüber



Worüber schreibe ich in der LOB?
Beruf und Familie zu vereinbaren, ist nicht nur das Ziel einer Familie. Immer mehr Arbeitgeber sind daran interessiert, ihren Mitarbeitern eine gute Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu ermöglichen. Damit Eltern neben dem Job auch für ihre Kinder da sein können, ohne eine Entscheidung für eine Seite treffen zu müssen. 
Doch nicht nur berufstätige Eltern profitieren. Studien des Bundesfamilienministeriums haben gezeigt, dass das Engagement von Unternehmen für eine familienfreundliche Personalpolitik auch Arbeitnehmer ohne Kinder ans Unternehmen bindet. Bereits jetzt würden 79% der kinderlosen für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Privat den Arbeitgeber wechseln. Für die Unternehmen bedeutet eine familienfreundliche Unternehmenskultur also eine Bindung ihrer Leistungsträger, egal ob mit oder ohne Kind.
Familienfreundliche Arbeitsbedingungen verkürzen für Eltern häufig die Abwesenheit (Elternzeit, Krankheitstage etc.). Dies senkt wiederrum für den Arbeitgeber den organisatorischen und finanziellen Aufwand.
Wer Beruf und Familie also gut vereinbaren kann und in seinem Arbeitgeber eine Unterstützung findet, der ist meistens auch motivierter und konzentrierter im Job. 

Immer mehr Mütter und auch Väter möchten Beruf und Familie vereinbaren.
Sie möchten keine Entscheidung für das eine und gegen das andere treffen, sondern beide Bereiche in Balance leben. Nicht nur finanziell können es sich viele Familien nicht mehr leisten, dass einer zu Hause bei den Kindern bleibt. Und einmal ganz abgesehen von der fehlenden Altersabsicherung der Frauen, wenn sie beruflich aussetzen. Auch, wenn wir natürlich nicht davon ausgehen, dass unsere Beziehungen zerbrechen: das neue Scheidungsrecht fordert von Müttern sogar, dass sie weiter arbeiten.
Doch neben diesen rein sachlichen Aspekten, gibt es viele gute Gründe für Frauen Kinder und eine eigene Berufstätigkeit zu wollen.
Diese und die vielen Fragen, die berufstätige Eltern sich stellen, möchte ich in Artikeln für die LOB aufgreifen.
Mit diesem Blog und Artikeln, wie z.B. für die LOB, möchte ich Frauen Mut machen ihren eigenen Weg zu gehen und den Spagat aus Kind, Beruf und Liebe zu meistern. 

Herzliche Grüße