Freitag, 27. Juli 2012

Kannst Du mal eben...

Sicher kennen Sie das auch, dauernd kommt jemand auf uns zu unterbricht uns bei dem, was wir gerade tun. Jemand möchte nur mal eben schnell was Fragen oder etwas von Ihnen haben oder hat eine ganz kleine Aufgabe, die ganz schnell erledigt ist. Das kann manchmal ganz schön nerven, denn es bringt uns aus dem was wir gerade tun heraus. Studien zeigen, wer versucht mehrere Dinge gleichzeitig zu erledigen, der bringt 40 % weniger Leistung und macht deutlich mehr Fehler. Wir sind abgelenkt, fangen wieder von vorn an, haben den Faden verloren und so weiter. Doch warum ist das so? Beim Mulittasking, das bis vor kurzem noch so hoch gelobt wurde, arbeitet unser Gehirn schlechter. Werden wir bei einer Aufgabe unterbrochen, so braucht unser Gehirn volle 2 Minuten, um wieder auf den Stand vor der Störung zu kommen.
Viele Tipps wie man sich vor Überlastungen schützen kann, bietet auch die Broschüre der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin unter Bitte nicht stören! Tipps zum Umgang mit Arbeitsunterbrechungen und Multitasking
Vor allem Mütter wollen gleichzeitig mehrere Dinge erledigen. Doch die „gleichzeitige“ Beschäftigung mit mehreren Aufgaben ist anspruchsvoll. Das eigene Wohlbefinden und die Gesundheit bleiben auf der Strecke und die Qualität der Arbeitsergebnisse ist auch nicht die beste. Selbst wenn eine parallele Bearbeitung von Aufgaben aus den unterschiedlichsten Gründen unumgänglich erscheint, sollten Sie sich vor Augen führen, dass die Forschung gezeigt hat, Multitasking ist weniger eine Aufwandersparnis, sondern hat meistens Überforderung zur Folge.
Ein paar wertvolle Tipps für Mütter (und natürlich auch Väter), um den alltäglichen Stress etwas zu verringern:
Bleiben Sie gelassen und schätzen Sie die Situation realistisch ein
Mit kleinen Kindern kommt schnell was dazwischen: volle Windel, wenn man aus dem Haus will. Das Kind vergisst beim Trinken den halben Becher über sich und muss umgezogen werden und viele Situationen mehr. Bei zwei und mehr Kindern wird es noch komplizierter. Das kostet Kraft und kann schnell stressen. Aber: Das lässt sich nicht ändern, und anderen Eltern geht es ebenso. Hilft vielleicht nicht direkt, aber anderen geht es auch so, ich bin nicht allein mit dem üblichen Wahnsinn.
Situation ändern/entschärfen
Überlegen Sie: Was löst bei mir Stress aus? Sind es immer dieselben Situationen, die mich „explodieren“ lassen? Was bringt mich dabei so leicht auf die Palme? Wie kann ich diese Situationen ändern/entschärfen? Oder wie mir bewusst machen, dass mich bestimmte Dinge auf die Palme bringen? Der erste Schritt etwas zu ändern.
Verbessern Sie die Rahmenbedingungen
Stressig wird es oft dann, wenn Sie das Gefühl haben, einfach nicht mit den anstehenden Aufgaben fertig zu werden. Überlegen Sie sich, ob die Organisation des Alltags stimmig ist. Und ganz wichtig, genügend Zeit für alles einzuplanen, dann wirft einen der Stau auf dem Weg zur Arbeit, die Schlange an der Supermarktkasse oder das trödelnde Kind nicht so leicht aus der Bahn. Nicht vergessen Ruhepausen und Zeit für sich einplanen. Am besten als festen Termin im Kalender, solche Verabredungen lässt man nicht so schnell platzen und eine Erringung im Handy macht auf geplante Auszeiten aufmerksam. Nicht noch mal eben nebenbei und schnell was im Haushalt erledigen, sondern ganz bewusst auch mal die Beine hochlegen.
Bloß kein Perfektionismus! Niemand muss perfekt sein, modelmäßig aussehen und auch noch alles spielend im Griff haben. In einem Haushalt mit Kindern ist nicht alles plan- und vorhersehbar, da sind Chaos und Stress nicht immer zu vermeiden. Denken Sie an das Sprichwort „Kinder werden sich nicht daran erinnern, ob die Wohnung immer in Ordnung war, sondern daran, ob wir Zeit für sie hatten.“ An manchen Tagen muss es eben nicht das ökologisch wertvolle Menü sein, sondern eine Tiefkühlpizza tut es auch, wenn wir dafür zusammen was tolles erlebt haben. Manchmal ist weniger mehr …
Bleiben Sie authentisch
Sie merken, dass Ihnen gleich der Kragen platzt? Dann  sprechen Sie mit Ihrem Kind über Ihre Gefühle.  Wenn Sie sich geärgert haben, dann sagen Sie es auch. „Ich bin gerade genervt, weil etwas nicht so klappt, wie es sollte! Ich brauche jetzt etwas Ruhe!“  Über den eigenen Ärger zu sprechen, ist besser, als das Kind unvermittelt anzuschreien. Und wenn Sie einfach mal schreien müssen? Dann tun Sie das, hauen Sie auf ein Kissen ein, wenn alles zu viel wird – aber bitte in einem anderen Zimmer ;-)
Nehmen Sie sich Ihre Auszeiten
Bevor Sie explodieren atmen Sie ruhig und langsam tief in den Bauch. Flache Brustatmung verstärkt nur den Ärger. Eine gute Möglichkeit, um nicht mehr so schnell unter Druck zu geraten, sind regelmäßige Pausen und das Erlernen von Entspannungsmethoden sowie Sport, um Anspannung und Stress abzubauen. Letztendlich kommt das auch der ganzen Familie zugute!
Um Hilfe bitten bzw. Hilfsangebote annehmen
Nein, Sie sind keine Rabenmutter, wenn Sie Ihr Kind von anderen betreuen lassen, um mal wieder aufzutanken, einen schönen Abend mit Ihrem Partner zu verbringen oder nur mal wieder zum Friseur zu gehen.
Ein Tipp zum Schluss: Der eins nach dem anderen Trick. Verzetteln Sie sich nicht. Nehmen Sie sich bewusst Zeit und versuchen Sie nicht zu viel auf einmal zu machen! Versuchen Sie ganz bei einer Sache zu bleiben. Sie spielen mit Ihrem Kind? Dann planen Sie nicht im Geiste nebenbei den nächsten Einkauf, denken Sie nicht über Wäscheberge nach oder organisieren Sie nicht die Termine der kommenden Tage.
Damit klappt die Vereinbarkeit von Beruf und Familie dann hoffentlich auch.


Quelle: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin , elternwissen.com, erweitert & ergänzt von mir.

Dienstag, 24. Juli 2012

Alles neu in 2012


Liebe Leser,
der Internetauftritt von Soulution Coaching Vereinbarkeit von Beruf und Familien aktiv gestalten erstrahlt in neuem Gewand
In den letzten Wochen haben wir unseren Internetauftritt komplett  überarbeitet, jetzt sind die neuen Inhalte auf unserer Homepage, auf Facebook und auf unserem Blog online gegangen.
Konzentration auf das Wesentliche
Bei der Änderung der Ausrichtung von Soulution Coaching ging es uns nicht nur darum, die Website und Co ein wenig zeitgemäßer zu gestalten, sondern um eine völlige Umorientierung. Standen bis vor kurzem allein Privatpersonen im Vordergrund, so sind heute die Firmen in den Focus gerückt.
Fast 60 Prozent der Mütter gehen zwei Jahre oder länger in Elternzeit. Anschließend arbeiten die meisten nur noch in Teilzeit. Volkswirtschaftlich gesehen ist daher die geringe Erwerbstätigkeit von Müttern ein erhebliches Risiko, das leider immer noch zu wenig Beachtung findet. Immer mehr Experten und auch die Bundesregierung warnen inzwischen vor Deutschlands ungenutztem Fachkräftepotential. Auch mit Kindern werden Frauen in der Arbeitswelt gebraucht! Hier setzt Soulution Coaching an und berät als externer Berater kleine und mittelständische Unternehmen in familienfreundlicher Personalpolitik und der Vereinbarkeit von Beruf und Familie.
Doch nicht nur gesamtwirtschaftlich ist die Rückkehr in den Job sinnvoll, auch im Interesse der Mütter sollte eine Rückkehr in den Beruf vorrangig sein! Immer noch ist das Kinderkriegen in Deutschland für Frauen mit exorbitanten Kosten verbunden, stellte ein Forscherteam um den Londoner Ökonomen Christian Dustmann fest. Sein Fazit: Wer ein Kind zur Welt bringt, bezahlt dies derzeit mit einem um 64 Prozent geringerem Lebenseinkommen. Als Hauptgrund lassen sich die langen Babypausen und die große Vorliebe für Teilzeitarbeit nennen und je anspruchsvoller die berufliche Tätigkeit vor der Babypause war, umso höher sind die Kosten des Kinderkriegens. Soulution Coaching ist deshalb auch immer noch für Arbeitnehmer da, denn die Vereinbarkeit von Familie und Beruf aktiv zu gestalten beginnt zu Hause.
Selbst Unternehmen, die sich als familienfreundlich darstellen, leiden heute unter einem dauerhaften Braindrain, der Abwanderung ihrer Talente. Zumal weibliche Angestellte häufig gerade dann ein Kind bekommen, wenn sich ihre Karriere besonders gut entwickelt hat. Ein unabhängiger Berater hat es in dieser Situation viel leichter Potenziale zu sehen und zu entwickeln, zumal sich leichter ein Vertrauensverhältnis aufbauen lässt zwischen Berater und Mitarbeiter, wie auch zwischen Berater und Auftraggeber.
Dieser volkswirtschaftlichen Entwicklung tragen wir mit Soulution Coaching Rechnung und entwickelt für und in Zusammenarbeit mit seinen Kunden Instrumente einer familienfreundlichen Personalpolitik. Das gemeinsame Ziel ist die Vereinbarkeit von Beruf und Familie aktiv zu gestalten, zufriedene Mitarbeiter zu gewinnen und zu binden, auf die die Unternehmen langfristig setzen können.
Schauen Sie doch gleich einmal vorbei:

Wir freuen uns über Feedback und sollten Sie weitere Informationen und Materialien für Ihre Personalabteilung benötigen, so senden wir diese gerne zu.

verzetteln Sie sich nicht ;-)


Montag, 23. Juli 2012

Die 10-10-10 Formel ganz einfach leichter und besser entscheiden

Perfekt für alle Bedenkenträger und zögerer ist die 10-10-10 Formel!
Im Grund geht es dabei um eine ganz einfache Idee, die hat es aber in sich! Egal, ob Sie vor der Wahl stehen ein neues Kleid zu kaufen, mit der Schwiegermutter in den Urlaub zu fahren oder Ihr ganzes Geld in ein altes Haus zu stecken: fragen Sie sich bei Entscheidungen, wie zufrieden Sie mit der Entscheidung in 10 Minuten, in 10 Monaten und in zehn Jahren sein werden und so viele Informationen und Aspekte wie möglich in diese Wahl mit ein. Mehr ist es nicht – und genau das ist sehr viel! Sie entscheiden so überlegt und ehrlich und nicht, weil Sie auf kurze Sicht Ärger, Anstrengungen oder Unangenehmes vermeiden wollen oder sich jetzt gerade lieber gar nicht damit auseinander setzen möchten. Dieser kleine Trick ermöglicht uns, sowohl unsere aktuellen Bedürfnisse und Befindlichkeiten zu beleuchten, als auch zu schauen, wie geht es mir in Zukunft mit dieser Möglichkeit.
Und das setzt manch eine Entscheidung in ein anderes Licht.

Donnerstag, 19. Juli 2012

Die Dinge sind nicht so, wie sie sind...


Die Dinge sind nicht so, wie sie sind.

Sie sind immer das, was man aus ihnen macht.

(Mies van der Rohe)

Nicht immer läuft alles glatt im Leben. Eher im Gegenteil! Es gibt unzählige Hürden zu überwinden, wieder und wieder. Durststrecken müssen wir durchzustehen oder auch mal ganz andere Richtungen einschlagen.
Doch statt auf das zu schauen, was nicht funktioniert und was andere vielleicht besser können, sollten wir doch eher darauf schauen, was wir richtig gut können! Ersteres zieht einen doch nur runter und wirklich weiter bringt es auch nicht.

Jeder Mensch hat Strategien in verschiedenen Lebenssituationen die ihm weiter helfen. Den Blick nach vorne und auf Lösungen richten, nach Strategien suchen, die sich auch auf aktuelle Probleme anwenden lassen. Denn wenn etwas nicht funktioniert, dann mache etwas anderes!

Was bringt es die gleiche Herangehensweise immer und immer wieder zu benutzen. Dieser Weg scheint nicht zu funktionieren. Was könnte man also stattdessen tun?
Solche Weggabelungen sind echte Hindernisse. Wer macht weiter und wer gibt auf? Denn nicht der kommt an, der losgeht, sondern der, der weitergeht, wenn er hingefallen ist oder sich trotz Umwegen immer wieder neu motivieren kann.

Wenn etwas funktioniert dann mache mehr davon! 

Ich wünsche Ihnen ein zauberhaftes Wochenende

Montag, 16. Juli 2012

Vereinbarkeit von Familie und Beruf - so gelingt der berufliche Wiedereinstieg

Nach einer längeren Kinderpause in die Arbeitswelt zurückzukehren, ist für Mütter mit vielen Fragen verbunden: Welcher Job lässt sich mit meiner Familie vereinbaren? Habe ich nicht vielleicht längst schon den Anschluss verpasst? Die wichtigste Frage überhaupt: Traue ich mir Kinder UND Beruf überhaupt zu? Doch zum Glück gibt’s Unterstützung!
Lesen Sie hier einen interessanten Artikel dazu Vereinbarkeit von Familie und Beruf - so gelingt der berufliche Wiedereinstieg

Mittwoch, 11. Juli 2012

Tausche blödes altes Leben gegen neue Version!


Von Freunden und Verwandten werde ich oft gefragt: Wann machst du das eigentlich alles? Und wie schaffst du das alles? Wo nimmst du nur die Kraft und Zeit immer her?
Ein äußerst temperamentvolles Kleinkind, ich baue gerademeine berufliche Selbständigkeit aufbauen und ausbauen, Haus und Garten, Partnerschaft, Freunde und so weiter. Ja, Familie und Beruf gut zu vereinbaren ist nicht immer einfach.
Eigentlich eine gute Frage. Für mich ist das ja normal. Wie soll ich daher erklären, woher die Zeit und Kraft kommen? Klar ist es Selbstdisziplin und immer wieder aufs Neue mir selber in den Hintern treten, aber was wäre denn die Alternative? Bis zum Lebensende weiter in einem Job verharren, der mich nicht weiterbringt, mich nicht ausfüllt und mehr Kraft raubt, als neue zu bringen? Oder ganz raus aus dem Berufsleben und Hausfrau und Mutter sein, wo unsere Tochter tagsüber in den Kindergarten geht?
Die Frage ist eigentlich, warum machen wir so selten etwas gegen die Dinge und Situationen  in unserem Leben, die uns nicht gut tun?
Vielleicht ist es hilfreich ab und an das eigene Leben mal von außen zu betrachten. Passt das alles noch so zu mir oder aber, wie schon „Wir sind Helden“ sangen „zwickt und drückt es, nur dann nicht wenn man sich bückt„?
Sicher, keine Stelle hält dem Ideal vom Traumjob lange stand, leider. Und auch privat verfliegen die rosaroten Wolken nur all zu schnell. Doch man kann viel dafür tun, sich immer wieder aufs Neue zu motivieren und sich neue Ziele setzen.
Klar und positiv formulierte Ziele können eine geradezu magische Wirkung auf uns haben. Sie spornen uns an und zaubern ein Leuchten in unser Gesicht. Wir werden aktiv, motiviert und arbeiten mit viel Herzblut daran unsere Wünsche zu verwirklichen. Genauso ergeht es mir und dass ich dafür eine zeitlang auch mal mehr opfern muss, ist dann keine große Sache.
Ja, Familie und Beruf zu vereinbaren und dabei selber nicht zu kurz zu kommen, kann man vereinbaren. Man muss es nur wollen und sich von Hindernissen nicht abschrecken lassen.
Damit habe ich dann auch die Frage beantwortet, wann ich das alles mache und wie ich das schaffe, denn mich motiviert ein starkes Ziel.
Apropos für den Geburtstag einer Freundin unserer Tochter muss ich noch was nähen, die Werbeagentur wartet auf meine Freigaben und was zieh ich bloß zum Fotoshooting an?

Sonnige Grüße

Montag, 9. Juli 2012

Urlaubszeit ist Reisezeit, doch wie die Kinder bei Laune halten?

Kinder Spiele für Urlaubsfahrten 


Autofahrten mit Kinder? Da heisst es bloss keine Langeweile aufkommen lassen, sonst wird der Start in den Urlaub für alle zur Qual.

Damit auf langen Urlaubsfahrten im Auto, Bus oder Zug keine Langeweile aufkommt,gibt es hier http://www.kinderspiele-tipps.de/html/spiele_unterwegs.html viele tolle Ideen. Damit wird die Urlaubsreise mit den Kindern sicherlich viel entspannter.



Freitag, 6. Juli 2012

Hallo,

ich habe viele hilfreiche Artikel und Informationen rund um den Wiedereinstieg ins Berufsleben und die Elternzeit auf meiner Homepage zum Download gesammelt.

Schauen Sie doch hier Vereinbarkeit von Familie und Beruf - interessante Artikel vorbei