Donnerstag, 24. Mai 2012

Was tun Sie eigentlich für sich?


Komische Frage, oder?
Wir haben eine kleine Tochter, da ist immer viel zu tun und die Zeit generell zu knapp. Alles was mit dem Job zu tun hat, quetsche ich in die dafür festgelegte Zeit. Dazu der Haushalt, Garten, Verwandte und Freunde. Mal einen schönen Abend mit meinem Mann zu verbringen ist zurzeit schon eine echte Herausforderung. Im Kino oder Kabarett waren wir auch lange nicht mehr.
Aber was tue ich eigentlich für mich?
Bin ich nicht herausgefordert, auf eine gute Balance in meinem Leben zu achten? Nicht nur manchmal, sondern täglich wieder?
Früher haben bei mir Sport und das Auspowern dabei Stress und Anspannungen abgebaut. Doch heute ist das nicht mehr so. Meine Einstellung zum Sport ist eine viel entspanntere geworden. Aber wie finde ich dann einen Ausgleich zwischen Anspannung und Entspannung?
Ich könnte feste Auszeiten einplanen in meinen Wochenablauf. Es nicht einfach so laufen zu lassen, sondern meine Termine und Pausen zu planen und mich auch daran zu halten. Nur leider gehöre ich nicht zu den Listenschreibern und im Voraus Planern. Klar notiere ich mir Termine, doch darüber hinaus kann ich mit to do Listen und Co nicht viel anfangen. Seit einigen Wochen höre ich mehr auf meinen Körper und darauf wie er reagiert in den unterschiedlichen Situationen. Und wenn ich dann merke, es ist Zeit für eine Pause oder ich habe zu etwas gar keine Lust, dann gönne ich mir auch diese Auszeit. Statt wie früher weiter zu machen, um möglichst schnell fertig zu werden und das mir vorgenommene auch zu schaffen, achte ich mehr darauf, dass es mir gut geht.
Früher ging still sitzen gar nicht und auch heute ist das noch eine echte Herausforderung. Doch ich versuche mich im Nichtstun. Die Zeit vertrödeln, ohne Zweck, scheinbar sinnlos. Spielplätze sind so ein Ort. Meine Tochter spielt und ich muss versuchen mich ganz ihr zu widmen, statt das Gedanken Karussell im Kopf rotieren zu lassen. Dies muss ich noch tun, jenen anrufen, die Mail noch beantworten und und und…Noch gelingt mir das nicht immer, aber vielleicht schaffe ich auch das irgendwann.
Was mir wieder viel Spaß macht und  was ich lange nicht konnte, weil es noch so viele Fachbücher zu lesen gibt und die Marketingagentur neue to dos aufgestellt hat, ist lesen. Wunderbare Schmöker. Bücher, die einen in ihren Bann ziehen und nicht mehr los lassen. Einfach abtauchen in andere Leben und Abenteuer, ohne dass ich mich besonders geistig anstrengen muss. Ich darf mich unterhalten lassen! Einfach so. Diese Romane erfordern keinerlei intellektuelle Auseinandersetzung und bringen mich auch beruflich oder in meiner Weiterbildung nicht weiter. Doch sie geben mir spannende Stunden, die mich auftanken, wieder Kraft und Fantasie für den Alltag sammeln lassen.
Wie wunderbar.
Auf den nächsten Urlaub mit ganz viel Zeit zum Lesen, freue ich mich jetzt schon sehr!
Herzliche Grüße

Freitag, 11. Mai 2012

Endlich Sommer!


Endlich ist der Sommer da! Die schönste Zeit des Jahres muss man einfach auskosten. Denn warum sollten Sie an einem schönen Sommertag zuhause bleiben? Im Fernsehen laufen eh nur noch Wiederholungen und in den Zeitungen stehen wieder nur neue Katastrophenmeldungen.

Gute Laune ist manchmal ein seltener Gast im Leben, aber gerade das schöne Sommerwetter bietet doch viele Gelegenheiten so richtig gut gelaunt zu sein. Gerade dieses Jahr mit den vielen trüben Tagen, sollte man das gute Wetter ausnutzen, die Aussichten fürs Wochenende sind ja auch wieder alles andere als berauschend.

Eine gute Idee den Sommer zu genießen und richtig gute Laune zu tanken, wäre z.B. eine Grillparty. Schön leger und wer weiß, wen man so kennen lernt. Um die Garderobe muss man sich keine Gedanken machen, denn niemand erwartet, dass man auf einer Grillparty mit Highheels und top gestylt erscheint. Und eine Grillparty verläuft nie so, wie man es geplant hatte. Irgendetwas Wichtiges fehlt doch meistens. Vielleicht aufgrund mangelnder Abstimmung untereinander und Improvisation ist ein absolutes Muss. Am Ende macht vielleicht noch ein Regenschauer einen Strich durch die Rechnung. Aber das ist gar nicht schlimm, denn ein toller Abend mit Freunden wird es in jedem Fall.

Also tanken Sie heute gute Laune und eine extra Portion Sommer. Auch wenn ich mich dringend auf ein Meeting mit meiner Marketingagentur vorbereiten sollte, die wenigen Sommertage dieses Jahr darf man nicht an sich vorbei ziehen lassen und den nächsten Regentag übersteht man nach schönen Erlebnissen gleich viel besser.

Herzliche Grüße
Ihre Silke Mekat

Mittwoch, 9. Mai 2012

kann man auch jenseits der 30 noch seine beruflichen Wünsche verwirklichen?


Warum denn eigentlich nicht? Und wer sollte es einem verbieten?
Es gibt so viele prominente Beispiele, von Frauen, die nachdem sie ihre erste Karriere gelebt hatten, noch mal ganz von vorn angefangen haben. Wussten Sie eigentlich, dass Joanne K. Rowling, die Erfinderin von Harry Potter erst Lehrerin und später alleinerziehende Mutter und auf Sozialhilfe angewiesen war, bevor sie anfing Bücher über einen Zauberlehrling zu schreiben und erfolgreich wurde? Dass Ministerin Ursula von der Leyen promovierte Ärztin ist, die als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Medizinischen Hochschule Hannover gearbeitet hat, bevor sie in die Politik ging? Oder auch eine erfolgreiche Seminarleiterin, die ich bei einem emotion Seminar kennenlernte. Kurz darauf liess Antje Jones alles hinter sich und begann in Lesotho ein komplett neues Leben.
Manche Dinge im Leben brauchen einfach Zeit. Zeit um zu reifen und um umsetzbar zu werden. Aus Träumen werden Ziele und deren Umsetzung braucht seine Zeit. Manchmal wird uns erst nach Jahren bewusst, wie wichtig bestimmte Themen für uns sind oder, dass wir es mit dem bisherigen einfach nicht mehr aushalten können. Genau dann ist genau der richtige Zeitpunkt, etwas Neues zu beginnen. Unabhängig vom Alter, denn das ist immer relativ. Vielleicht erscheinen wir für Kinder schon alt, aber für unsere Oma, die dieses Jahr 103 geworden wäre, haben wir noch ganz viel Zeit und Leben vor uns.
Viele Grüße

Donnerstag, 3. Mai 2012

Für mich handeln


Nicht gegen dich - sondern für mich handeln
 
Das könnte doch so einfach sein und wollen wir das nicht alle…eigentlich?
Wenn in mich hineinhorche, ganz ehrlich zu mir bin und meine Bedürfnisse wahrnehme möchte, hat das vielleicht Konsequenzen.
Zum Beispiel "Nein" zu sagen zu anderen Menschen. Das ist gar nicht leicht, denn wer bekommt schon gerne eine Absage? Vielleicht tut das dem anderen vielleicht weh? Und wer tut schon gerne anderen weh, insbesondere wenn man will, dass einen alle lieb haben?
Letzten Endes ist es doch die Entscheidung, wem man weh tut. Entweder sich selbst, weil man seine Bedürfnisse missachtet oder vielleicht jemand anderem, weil er eine Absage bekommt und dadurch verletzt sein könnte. Doch das muss das so sein? Vielleicht freut sich der andere ja auch für mich, weil er erlebt, dass ich mir Freiräume schaffe und mich nicht noch mehr verzetteln möchte? Vielleicht ist er aber auch selbst froh, dass es so gekommen ist und die zeit nur für eigene Vorstellungen und ganz andere Pläne genutzt werden kann.
Doch vielleicht bekommt eine Beziehung aber auch einen Knacks. So ein Knacks kann schnell, langsam, möglicherweise aber auch gar nicht heilen. Ich muss auch damit leben, dass über mich gesprochen wird. Und ich muss damit leben, dass der andere mich vielleicht nicht mehr so lieb hat wie vorher, als ich noch alles mitgemacht habe. Diese Herausforderungen liegen auf meinem Weg, aber vielleicht komme ich dann mehr zu mir selbst, statt mich nach dem zu richten, was ich denke, dass andere es von mir erwarten.
Doch eines darf man nicht vergessen, es ist keine Entscheidung gegen den Anderen, sondern eine Entscheidung für mich. Sicherlich wird es mir gut tun, mehr an mich und an das was ich möchte und was gut für mich ist zu denken. Was dann der andere aus dieser Entscheidung macht, liegt nicht mehr in meiner Macht. Doch ich kann gut zu mir sein, statt mich täglich aufs Neue auf zu reiben.

Viele Grüße und eine schöne Woche